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Dresden. Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben trotz ihrer Riesestrapazen im Europapokal ihre Erfolgsserie fortgesetzt und die Bundesliga-Hinrunde mit einem Sieg beendet. Das Team von Trainer Alexander Waibl setzte sich am Samstag vor reichlich 1600 Zuschauern in eigener Halle gegen Aufsteiger SC Potsdam mit 3:1 (25:14, 14:25, 25:22, 25:16) durch. „Ich bin einfach nur froh, dass die Mädels sich durchgebissen haben und ziehe vor dem Team absolut den Hut“, sagte der Trainer. DRESDEN - Die DSC-Volleyballerinnen haben in dieser Saison schon eine Reihe von Siegen auf nationaler und internationaler Bühne erkämpft, aber kaum einer wurde so ausgiebig bejubelt wie das 3:1 (25:14, 14:25, 25:22, 25:16) gegen Bundesliga-Aufsteiger SC Potsdam am Samstagabend in der Margonarena (MOPO am Sonntag berichtete). Nach der 23-stündigen Rückreise vom erfolgreichen Europacup-Auftritt in Sibirien und nur minimalem Schlaf waren die Dresdnerinnen auf dem Parkett mächtig platt. Grit Müller beschrieb das hinterher so: „Die Beine sind einfach langsam. Man will, aber es geht nicht." Zuspielerin Mareen Apitz gestand: „Am Ende waren wir alle erleichtert und froh, dass wir diese Prüfung bestanden haben." Trainer Alexander Waibl zollte seinem Team höchstes Lob: „Für mich war das unser größter Sieg, weil wir dazu körperlich eigentlich nicht mehr in der Lage waren. Das Spiel hat gezeigt, wie gut unsere Mannschaft funktioniert." Ein gutes Beispiel dafür lieferte Frieda Thieme. Die war vergangene Woche mit der angeschlagenen Saskia Hippe und Linda Helterhoff in Dresden geblieben, Waibl-Assistent Uli Rath hatte das Trio trainiert. Als die Partie gegen Potsdam im dritten Satz auf der Kippe stand (18:21), wurde Mittelblockerin Frieda auf der ungewohnten Diagonalposition eingewechselt. Insgesamt fünf Punkte, davon vier im Angriff steuerte die 22-Iährige in der Folgezeit zum hart erkämpften Sieg bei und wird nun wohl auch am Mittwoch ab 19.30 Uhr beim Heimspiel gegen Lohhof eine längere Einsatzzeit erhalten. In der 2. Bundesliga Süd der Männer enttäuschte der VC Dresden beim Kellerteam SV Schwaig und verlor verdient mit 1:3 (25:21, 18:25, 22:25, 21:25). Die Mannschaft von Trainer Jan Pretscheck, die bereits die vierte Pleite in Folge kassierte, steckt nun selbst im harten Abstiegskampf.
Dresdner Morgenpost, Steffen Grimm
05.02.10 Kamenzer Fans jubeln bei -32 Grad
DSC-Volleyballerinnen siegen in Chabarowsk und stehen im Viertelfinale des Challenge-Cup
Dresden (DNN). Alexander Waibl war von seinen Damen begeistert: „Ich ziehe den Hut vor den Mädels, wie sie trotz der strapaziösen Anreise, der Zeitumstellung und der tierischen Kälte von 32 Grad Minus das Ding durchgezogen haben." Im kalten Chabarowsk trotzte die kleine neunköpfige DSC-Crew allen widrigen Bedingungen und setzte sich im Achtelfinal-Rückspiel gegen den russischen Kontrahenten klar mit 3:0 (25:22, 26:24, 25:22) durch. Die Damen zogen damit locker ins Viertelfinale ein. Nun warten deutlich wärmere Gefilde auf die Dresdnerinnen, denn der nächste Gegner kommt aus der Nähe von Marseille an der französischen Mittelmeerküste und heißt Ouest Provence Istres. Das Hinspiel findet am 17. Februar um 19.30 Uhr in der Margon-Arena statt, eine Woche später am 24. Februar steigt das Rückspiel in Frankreich. Bei der gestrigen Partie in der Platinum Arena von Chabarowsk, einer rund 17000 Zuschauer fassenden Eishockey-Halle, feuerten sogar einige deutsche Schlachtenbummler die Gäste aus Sachsen an. „Es waren ein Paar Kamenzer, die beruflich in der Region zu tun hatten", berichtete Sportdirektor Jens Tietböhl von der unerwarteten Fan-Gemeinde. Zu Beginn der Partie mussten sich die Dresdnerinnen jedoch erst einmal an die riesige Halle gewöhnen, lagen deshalb recht schnell mit3:8 und 5:10 zurück. Dann aber starteten sie eine Aufholjagd, die Kapitän Stefanie Karg mit einer Aufschlagserie einleitete. „Es war super, wie die Mannschaft in dieser Phase absolut die Ruhe behalten hat", freute sich AIexander Waibl über die Nervenstärke seiner Spielerinnen. Beim 13:14 waren die DSC-Damen auf Tuchfühlung und beim 18:17 zogen sie erstmals vorbei. Mit druckvollem Aufschlagspiel und starker Block- und Feldverteidigung zogen sie den Russinnen in der Schlussphase den Nerv. Als der zweite Satzball im gegnerischen Feld untergebracht war, durften die Apitz und Co. schon durchatmen, denn damit war der Einzug ins Viertelfinale perfekt. Es spricht für ihre Moral und Kampfentschlossenheit, dass sie sich anschließend keinesfalls zurücklehnten, sondern weiter konsequent durchzogen. Im zweiten Durchgang wechselte Alexander Waibl auch Jana Gerisch und später Stephanie Kestner ein. Nach insgesamt 76 Minuten versenkte Tesha Harry den zweiten Matchball ins Feld. „Das war eine wirklich tolle Leistung". zollte auch Sportdirektor Jens Tietböhl dem Team ein dickes Lob. Erst heute Abend gegen 23 Uhr landen die DSC-Damen wieder in Berlin, dann geht es mit dem Bus zurück nach Dresden. Nach kurzer Schlafeinlage stehen sie bereits morgen um 17.30 Uhr wieder „auf der Matte", treffen in der Margon Arena im nächsten Bundesligamatch auf Aufsteiger Potsdam.
Dresdner Neueste Nachrichten, Astrid Hofmann
![]() Gemeinsam für Dresden
13. Februar 2010
Die vier populärsten Mannschaften Dresdens, die Volleyballerinnen des Dresdner SC, das Eishockey-Team der Dresdner Eislöwen, die American Footballer der Dresden Monarchs und die Fußballer der SG Dynamo Dresden, rufen alle Mitglieder ihrer Vereine, alle Fans ihrer Mannschaften und alle Bürgerinnen und Bürger ihrer Stadt auf, sich am 13. Februar 2010 aktiv in die von der Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz initiierte Menschenkette einzureihen und in würdiger Weise der Opfer des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges, der von Deutschland ausging, zu gedenken.
![]() kommende Spiele
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