Volleyball: Toller 3:2-Erfolg in Schwerin Dresden (DNN). Die DSC-Volleyballerinnen haben ihren Triumphzug in der Bundesliga fortgesetzt. Sie gewannen den Ost-Klassiker bei Titelverteidiger Schweriner SC mit 3:2 (15:25, 25:11, 22:25, 25:22, 15:7) und feierten den 15. Sieg in Folge. Damit bauten die Elbestädterinnen ihren Vorsprung vor dem Verfolger auf vier Punkte aus. Als „Wertvollste Spielerin“ wurde zum zweiten Mal in Folge Diagonalspielerin Judith Pietersen auszugleichen, die mit 26 Punkten auch die beste Scorerin war. Kapitän Stefanie Karg brachte es auf 19 Zähler. Die 1450 Zuschauer erlebten das erwartet packende Duell zwischen den zwei Champions-League-Teilnehmern. Dabei erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start, sie schlugen sehr druckvoll auf und bereiteten dem DSC damit einige Probleme. Dazu konnten sich die Dresdnerinnen auch im Angriff zu selten durchsetzten. Das Bild wandelte sich im zweiten Durchgang. Trainer Alexander Waibl hatte für Katharina Schwabe im Angriff Grit Müller eingewechselt und für Tesha Harry kam Stefanie Karg auf der Mitte. Das zahlte sich aus. Nun diktierte der Vizemeister das Geschehen auf dem Feld. Im dritten Abschnitt ließ die Konzentration der Waibl-Schützlinge allerdings etwas nach, der DSC musste erneut einen Satzverlust hinnehmen. Im vierten Akt lieferten sich beide Teams bis fast zum Schluss einen offenen Schlagabtausch, in der entscheidenden Phase aber behielten die Elbestädterinnen die Nerven, Stefanie Karg verwandelte den zweiten Satzball. Wie die Feuerwehr starteten die DSC-Damen in den Tiebreak, setzten sich schnell auf 5:0 ab. Beim 8:1 wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Nun war der Widerstand der Mecklenburgerinnen gebrochen. Nach 109 Minuten band Anne Matthes mit dem vierten Matchball den „Sack zu“. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Ich denke, wir waren in allen Bereichen einen kleinen Tick besser. Wir haben aus stabiler Annahme sehr variabel gespielt und uns im Angriff etwas erfolgreicher duchgesetzt“, schätzte Trainer Alexander Waibl nach dem engen Duell ein. Ohne dem Sieg zu viel Bedeutung beizumessen, meinte der Coach: „Wir wollen am Ende der Vorrunde unter den ersten Drei stehen. Da waren diese zwei Punkte natürlich gut. Schön ist zudem, dass wir alle bisherigen Tiebreak-Spiele für uns entschieden haben. Das gibt uns Selbstvertrauen.“ Ein Extralob verdienten sich neben der Holländerin Judith Pietersen auch Grit Müller, die nach ihrer Einwechslung eine überzeugende Leistung bot. Am Sonnabend steht die nächste Partie in Aachen an.