Für Sieg gegen Kasan: Waibl riskiert Überraschung in Aachen
Für Sieg gegen Kasan: Waibl riskiert Überraschung in Aachen
27.01.12
DRESDEN - Wo liegt Aachen? Zwischen Schwerin und Kasan. Zumindest für die DSC-Volleyballerinnen. Am Mittwochabend hatten Stefanie Karg & Co. das Prestige-Duell beim Meister Schweriner SC mit 3:2 gewonnen. Morgen müssen die Dresdnerinnen zum nächsten Bundesliga-Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen antreten, bevor es am 1. Februar um 19 Uhr in der Margonarena einen weiteren Kracher in der Champions League gibt: Dann empfängt der DSC zum Achtelfinal-Hinspiel das russische Top-Team Dynamo Kasan mit Superstar Ekaterina Gamova. „Nach dem Auswärtssieg in Schwerin liegt unser Fokus jetzt auf Kasan. Auch wenn wir Außenseiter sind, wir wollen versuchen, vor heimischer Kulisse zu gewinnen. Das ist unser Ziel“, redet Alex Waibl nicht um den heißen Brei herum. Und ergänzt: „Wir werden deshalb in Aachen ein paar Spielerinnen schonen.“ Dass er damit ein Risiko eingeht, ist Waibl bewusst: „Alemannia darf man in eigener Halle nicht unterschätzen. Dort herrscht immer Karnevalsstimmung, wird die eigene Mannschaft ordentlich gepusht. Da sind auch mal Überraschungen möglich. Aber die fünf Sätze in Schwerin haben Kraft gekostet.“ Ohnehin marschiert der DSC nach dem 15. Bundesliga-Sieg in Folge - und jetzt schon 14 Punkten Vorsprung auf Rang 9 - mit großen Schritten in Richtung Play-offs. Eine Niederlage auf dem Weg dorthin tut nicht weh. PS: Für das Heimspiel gegen Dynamo Kasan wurden an den ersten beiden Vorverkaufstagen bereits mehr als 900 Tickets abgesetzt.