Der Beach-Volleyballer Stefan Uhmann ist vom Anti-Doping-Ausschuss des Deutschen Volleyball-Verbandes e.V. wegen Einnahme einer verbotenen Substanz für 2 Jahre für alle Wettbewerbe gesperrt worden.
ierzehn Tage nach den Männern eröffnen auch die Frauen ihre Erstligasaison. 14 Teams treten vom 17. Oktober bis zum 8. Mai an, um einen Meister und einen Absteiger zu ermitteln. Den Auftakt macht am Samstag das Duell zwischen Alemannia Aachen und dem VfB Suhl (Spielbeginn 19 Uhr). Es folgen vier weitere Spiele am Wochenende sowie eines am Dienstag. Allianz Volley Stuttgart trifft auf den 1. VC Wiesbaden (Samstag, 19.30 Uhr), USC Münster gegen die Roten Raben Vilsbiburg (Sonntag, 14.30 Uhr), VT Aurubis Hamburg gegen Allgäu Team Sonthofen (Sonntag 15 Uhr), SC Potsdam gegen den SV Sinsheim (Sonntag, 16 Uhr). Den Abschluss bildet die Partie zwischen dem Aufsteiger SV Lohhof und dem Dresdner SC, die erst am Dienstag (ab 20 Uhr) ausgetragen wird. Grund dafür sind die internationalen Verpflichtungen der Dresdner, die am Samstag (17.30 Uhr) in der Margon-Arena in der 1. Runde des Challenge Cups gefordert sind. Gegner des DSC ist das Team von Lukar Bar aus Montenegro. Das Rückspiel findet eine Woche später statt. DSC-Trainer Alexander Waibl misst dem Duell im Europapokal natürlich eine besondere Bedeutung bei: „Dieser Auftakt kommt uns gelegen, weil das erste Spiel immer von Nervosität geprägt ist und wir uns so ganz gut an den Pflichtspielalltag gewöhnen können”, sagte er in einem Interview. Meisterschaftsfavorit ist für Waibl indes „ganz klar der Schweriner SC”. Gleiches sagt auch Klaus-Peter Jung-Kronseder, Manager des Pokalsiegers und Vizemeisters 2009, den Roten Raben Vilsbiburg. Jung-Kronseder ist auch Vorstandsmitglied der Deutschen Volleyball-Liga und Sprecher der 1. Liga Frauen. Wolfgang Donat, Manager der RWE Volleys Bottrop, hatte es angekündigt: „Wir wollen Wuppertal mehr als nur in Verlegenheit bringen.” Im Klartext: Der Macher beim letztjährigen Zweitligameister aus dem Norden wollte im Westderby bei den Wuppertal TITANS einen Sieg und den bekam er auch. Mit 3:0 (25:15, 25:21, 25:17) fuhren die Bottroper am Dienstagabend die ersten Siegpunkte ein. „Wuppertal hat unserem Druck nicht standhalten können”, sagte Bottrops sportlicher Leiter, Michael Werzinger. Am nächsten Spieltag geht es nun allerdings zu den Netzhoppers Königs Wusterhausen (Samstag, 17. Oktober, Spielbeginn 19 Uhr). Die 1. Liga Frauen startet ihre Saison am 17./18. Oktober. Vier Bundesligisten ermittelten in direkten Vergleichen bereits an diesem Wochenende ihre Form, denn sie trafen in Qualifikationsspielen des DVV-Pokals aufeinander.
Die noch junge Saison 2009/2010 hat bereits am zweiten Spieltag eine Überraschung erlebt. Der EnBW TV Rottenburg konnte sich am Samstagabend in der Max-Schmeling-Halle gegen den gastgebenden SCC Berlin in fünf Sätzen (25:18, 11:25, 25:22, 23:25, 15:9) durchsetzen. Vor 3700 Zuschauern gelang es den Hausherren nicht, die souveräne Leistung zu wiederholen, mit der sie vor einer Woche bei evivo Düren (3:0) aufgetrumpft hatten. „Wir haben nur 50 Prozent der Leistung vom Erfolg in Düren gezeigt”, sagte ein enttäuschter SCC-Manager Kaweh Niroomand. Mittelblocker Jaromir Zachrich übte Selbstkritik: „Wir sind nicht als Team aufgetreten.” Beim Sieger gab es natürlich zufriedene Gesichter: „Dieses Spiel mussten wir nicht gewinnen, wollten es aber versuchen”, sagte Rottenburgs Coach Hans Peter Müller-Angstenberger. Mit dem Lohn, nach zwei Siegen (3:0 vor Wochenfrist gegen die Wuppertal TITANS), noch unbesiegt zu sein.
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