Jetzt wird es spannend: Am Sonntag, dem 7. März 2010, fahren die Bundesliga-Damen des Dresdner SC ins ostwestfälische Halle zu den Pokalfinals 2010. Nach dem 3:2 Sieg in Schwerin am 30. Dezember 2009 treten nun die DSC Damen zum Finale am 7. März 13 Uhr gegen den VfB Suhl an, der 3:2 gegen Vilsbiburg gewonnen hat. Nach dem Damenspiel kämpfen ab 15.30 Uhr die Männer von Generali Haching gegen evivo Düren um den Pokal. Ohne Visionen geht es nicht, das wurde auch bei der ersten großen Pressekonferenz anlässlich der Carolinen Volleyball DVV-Pokalfinals 2010 am 7. März im ostwestfälischen Halle deutlich. „Unser Ziel ist es”, so Horst Erpenbeck, Marketingleiter der Gerry Weber Management & Event OGH, „die 50.000er Marke zu erreichen.” Mit Stand vom 29. Januar waren nämlich gut 7500 Tickets bereits verkauft, rund 3500 sind noch zu erwerben. Seit 2006 werden die Pokalendspiele im GERRY WEBER STADION ausgetragen und haben in den ersten vier Jahren 39.000 Fans angelockt. Nun sind die Macher auf dem Weg, ein ausverkauftes Haus erleben zu wollen. „Diese Entwicklung zeigt,” so Thorsten Endres, Geschäftsführer der Deutschen Volleyball-Liga, „wie richtig die Entscheidung war, die Pokalfinals in Halle/Westfalen etablieren zu wollen.” Mit den Pokal-Botschaftern Angelina Grün und Ralph Bergmann auf Medientour Den Auftakt am ersten März-Sonntag machen um 13 Uhr die Frauen mit dem Duell zwischen dem Dresdner SC und dem VfB Suhl. Für Dresden ist es der dritte Anlauf in Halle, nachdem es 2007 und 2009 nicht geklappt hat. Suhl spielt zum zweiten Mal in Ostwestfalen. Bei der Premiere 2008 gab es ein 3:1 gegen Hamburg und damit den ersten Titel der Vereinsgeschichte. Ab 15.30 Uhr stehen sich Generali Haching und evivo Düren gegenüber. Haching gewann 2009 das Finale gegen den Moerser SC (3:1). Düren hatte 2008 das Endspiel gegen Friedrichshafen verloren. In einem Punkt aber herrschte völlige Uneinigkeit: Die Frage nach dem Pokalsieger 2010 konnte nicht übereinstimmend beantwortet werden. Pielmeier war sich sicher, dass sein Team den Pokal am 7. März wieder mit nach Haching nehmen wird. Mayer ist fest überzeugt vom ersten Titelgewinn in der Dürener Vereinsgeschichte. Am Tag nach der Medientour standen sich beide Teams zur Generalprobe in der Bundesliga in der Arena Kreis Düren gegenüber. Die konnte Düren mit 3:2 für sich verbuchen und führt nun in der Saisonbilanz mit zwei Fünf- Satz-Siegen in der Hin- und Rückrunde. Doch dem wollte keiner viel Bedeutung beimessen für den Showdown im Pokal. „Da geht es im ersten Satz bei 0:0 los und es hängt viel davon ab, wer sich als erstes Team auf die Kulisse einstellen kann.“ Die verspricht wieder einmal großartig zu werden. Rund 8.000 Eintrittskarten sind bereits weg und die Klubs reisen mit großen Fankontingenten an. Allein aus Düren werden mindestens 1500 Zuschauer erwartet. Aus Suhl hieß es zuletzt: „Wir kommen mit 19 Sonderbussen und rund 1200 Fans.“ Alexander Mayer sagte: „Kein Team hat wirklich ein Heimspiel am 7. März. So ein Finale kommt auch nur einmal im Jahr vor. Mancher erreicht es nie. Das macht schon stolz.“ Und Markus Pielmeier erinnert sich noch gern an den letzten Auftritt in Halle: „Da herrschte eine Gänsehaut-Stimmung“, und noch etwas ist für die Hachinger seit dem Pokalsieg vor zwölf Monaten gelungen: „Man nimmt uns seit diesem Pokalsieg in der Öffentlichkeit von München wahr und das belegen auch unsere Zuschauerzahlen. Die haben wir verdoppeln können.“ |
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