Samstag, 18 März 2017 19:19 Uhr

Perfekter Play-off-Start: DSC siegt 3:0

Perfekter Play-off-Start: DSC siegt 3:0 Dirk Michen

Die Stimmung in der Halle war am Brodeln, die Mädels auf dem Feld bis in die Haarspitzen motiviert und am Ende feierten alle zusammen: Die DSC Volleyball Damen haben einen perfekten Start in die Play-offs hingelegt. Das Team von Trainer Alexander Waibl setzte sich im ersten Spiel der Viertelfinalserie (best of three) gegen die Roten Raben Vilsbiburg mit 3:0 (25:14, 25:21, 25:9) durch. Vor 2276 Zuschauern in der Margon Arena war die Partie nach nur 65 Minuten durch einen Fehler des Gegners beendet.

 

„Das war womöglich unser bestes Spiel in dieser Saison. Wir waren von der ersten Minute an präsent. Die Mädels haben sich gut erholt, waren frisch und bereit. Allerdings erwarte ich Vilsbiburg am Mittwoch viel stärker“, warnte Alex gleich nach dem Spiel. Völlig verdient wurde Kadie Rolfzen bei der „Sports&Travel“ MVP-Ehrung mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Sie war mit 14 Punkten und einer starken Angriffsquote von 56 Prozent die beste Spielerin der Partie. Libera Saana Koljonen bekam beim Gegner die silberne Medaille.

 

Schon beim Einspielen war beim Titelverteidiger der unbändige Wille zu sehen, ab dem ersten Punkt waren sie hellwach. Mit 10:5 und 20:13 setzte der DSC ordentlich Duftmarken, war aggressiv am Aufschlag, auch wenn noch der eine oder andere Fehler zu viel passierte. Aber in Sachen Wille, Aggressivität und Spielfreude war Mareen Apitz, Barbora Purchartová, Liz McMahon, Kadie Rolfzen, Katharina Schwabe, Erin Johnson und Myrthe Schoot überhaupt kein Vorwurf zu machen. Der Funke sprang auf die Zuschauer über, die das Team vom ersten bis zum letzten Ball lautstark und bedingungslos unterstützten.

 

Im zweiten Satz blieb es bis zum 17:17 eng, doch dann schlug Katharina Schwabe extrem stark auf und beim 21:17 hatte sich das Team einen Vorsprung erarbeitet. Der hielt bis zum Ende und so stand es schnell 2:0 nach Sätzen.

 

Der dritte Durchgang war dann eine extreme Demonstration der Stärke und eine Glanzleistung von Zuspielerin Mareen Apitz. Denn sie schoss erst Ruth Burdine aus der Annahme, dann Libera Saana Koljonen und schließlich auch die eingewechselte Courtney Felinski. Vom 11:7 bis zum 20:7 schlug die Nummer zwei auf und legte mit ihrem starken Service den Grundstein für den Sieg. Im Block und im Angriff war die Mannschaft dann auch hellwach und mit einem tollen Block besiegelte der Meister das deklassierende 25:9 im letzten Satz.

 

Nun steigt am Mittwoch das Rückspiel in Vilsbiburg und das Ziel ist klar: „Es wird eine aggressive Stimmung sein, denn für sie geht es um alles. Aber wir wollen unser Ding mit Power durchziehen und ins Halbfinale“, sagt Mareen Apitz.

 

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