Mittwoch, 01 November 2017 20:24 Uhr

DSC siegt mit Petter, Weitzel und Maase beim VCO

In den vergangenen Spielzeiten für zu wenig Input aus dem eigenen Nachwuchs kritisiert, sorgen die DSC Volleyball Damen in dieser Saison für richtig tolle Neuigkeiten. Denn nach dem Bundesliga-Debüt von Camilla Weitzel am Samstag beim 3:1-Sieg beim VC Wiesbaden, gab am Mittwoch beim 3:0-Erfolg (25:17, 25:19, 25:21) über den VC Olympia Berlin Diagonalangreiferin Rica Maase ihr Debüt in der höchsten deutschen Liga. Da auf der Liberaposition dieses Mal Michelle Petter den Vorzug erhielt, agierte der fünffache Deutsche Meister in Berlin zeitweise mit fünf deutschen Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs auf dem Feld, denn auch Mareen Apitz und Katharina Schwabe stammen aus der DSC-Kaderschmiede.

 

„Wir haben unsere Pflichtaufgabe erfüllt. Wir haben gut reingefunden, im Laufe des Spiels aber etwas nachgelassen und Fehler produziert. Am Ende haben wir aber noch einmal gut angezogen“, befand Coach Alexander Waibl nach der Partie.

 

Mit dem dritten Saisonsieg schnappte sich der DSC vorläufig den zweiten Tabellenplatz, hat aber ein Spiel mehr als Allianz MTV Stuttgart absolviert. Bei der „Sports&Travel“ MVP-Ehrung erhielt Emma Cyris die Silbermedaille, Gold ging an Piia Korhonen, die mit 16 Punkten einmal mehr die Top-Scorerin auf DSC-Seite war. Katharina Schwabe steuerte neun Zähler zum Sieg bei. Besonders erfreulich auch die vier Punkte von Weitzel, die zwei Asse schlug und beide Angriffe im gegnerischen Feld versenkte. Auch Petter machte mit 50 Prozent positiver und 42 perfekter Annahme auch einen tollen Job.

 

Waibl begann fast mit der gleichen Startformation wie beim 3:1-Sieg in Wiesbaden, aber auf der Libero-Position durfte wie bereits erwähnt Michelle Petter auf das Feld. Die Ausbildungsmannschaft aus Berlin konnte nur bis zum 6:4 des Favoriten Schritt halten, dann zog der DSC mit deutlich aggressiverem Angriffsspiel, guter Block- und Feldabwehr davon. Beim 17:13 musste Waibl noch eine Auszeit nehmen, doch dann war sein Team wieder auf Kurs. Beim 23:14 war es dann so weit: Diagonalangreiferin Rica Maase gab ihr Bundesliga-Debüt. Die Dresdnerin aus dem eigenen Nachwuchs kam im Doppelwechsel mit Mareen Apitz für Bugg und Korhonen aufs Feld. Und Camilla Weitzel verbuchte beim 24:16 ihren ersten Punkt in der Bundesliga, nachdem sie in Wiesbaden am Samstag ihr Debüt gegeben hatte. Katharina Schwabe verwandelte dann schließlich den zweiten Satzball zur Führung.

 

Im zweiten Satz startet der DSC mit der Startformation von Durchgang eins, dieses Mal gab es keinerlei Wechsel. Der VCO hielt besser mit, auch weil sich beim Meisterschaftsdritten der Vorsaison einige Fehler einschlichen, nicht in allen Elementen alles ganz präzise und genau ablief. Doch wenn es nötig war, dann schaltete das Waibl-Team einen Gang höher und holte sich am Ende mit 25:19 auch diesen Durchgang. Ein Block von Barbara Wezorke beim ersten Satzball besorgte das 2:0 nach Sätzen.

 

Im dritten Satz spielte auf der Mittelblockposition Camilla Weitzel für Barbara Wezorke. An ihr lag es nicht, dass der DSC auf einmal den Faden verlor. Der VCO spielte mutig, doch dem Gast unterliefen zu viele Fehler in der Annahme und im Angriff. Schon beim 6:9 kam Mareen Apitz für Madison Bugg, beim 11:17 reagierte Waibl erneut und brachte Dominika Strumilo für Korhonen auf der Diagonalposition. Und sie machte ihre Sache richtig toll, steuerte vier Angriffspunkte bei und schlug gut auf. Das tat auch Weitzel bei der Aufholjagd vom 18:20 zum 20:20. Zwar gelang dem VCO noch ein Punkt, doch dann zeigte sich der DSC gnadenlos und Strumilo war es schließlich auch, die den ersten Matchball verwandelte.

 

Spielstatistik | Vorbericht

Spieltag

nächstes Spiel:
25.11.2017 | 17.30 Uhr
Margon Arena
1 Tage bis zum Spiel
Dresdner SC - SC Potsdam
letztes Spiel:
18.11.2017 | 19.00 Uhr
Ballsporthalle Vilsbiburg
0
:
3
Rote Raben Vilsbiburg - Dresdner SC
Platz Verein Spiele Punkte
1 SSC Palmberg Schwerin 6 18
2 Dresdner SC 6 15
3 Allianz MTV Stuttgart 5 13
4 USC Münster 6 12
5 VC Wiesbaden 6 11

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