Dienstag, 07 November 2017 13:38 Uhr

„Ich hoffe, dass die Halle komplett voll wird“

„Ich hoffe, dass die Halle komplett voll wird“ Conny Kurth

DSC-Kapitän Myrthe Schoot fiebert dem TV-Spiel gegen Stuttgart entgegen.

 

Atemberaubende Ballwechsel, Spannung und vor allem eine Riesenstimmung: Das ist Volleyballdeutschland seit Jahren am Mittwochabend aus Dresden gewohnt. Denn seit 2011 war dies stets der „Feiertag“ der Englischen Woche, an dem die DSC Volleyball Damen einen großen Konkurrenten aus Europa in der Champions League empfingen.

 

Seit dieser Saison bekommt der Tag eine völlig neue Bedeutung, denn die Volleyball Bundesliga hat den Vorstoß ins Free-TV geschafft. Bereits zwei Partien der Frauen flimmerten mittwochs über die Bildschirme, am 8. November um 19:00 Uhr feiert das Team von Trainer Alexander Waibl seine Premiere auf SPORT1 und die soll richtig krachen.

 

Denn nicht nur sportlich ist die Partie am Radio Dresden-Spieltag gegen Vizemeister und Pokalsieger Allianz MTV Stuttgart ein Spektakel. „Ich hoffe, dass die Halle komplett voll wird. Wir wollen ganz Deutschland zeigen, wie Volleyball hier gelebt wird und was in Dresden abgeht“, ist die Vorfreude bei Kapitän Myrthe Schoot auf das Spitzenspiel riesengroß.

 

Sie selbst hat keinen Fernseher zu Hause, hofft aber, dass möglichst viele Leute aus dem ganzen Land einschalten. Die eigenen Fans wünscht sie sich in der Margon Arena: „Wir merken es extrem, wenn sie wie eine Wand hinter uns stehen und uns nach vorn pushen. Gemeinsam haben wir in den vergangenen Jahren viel erreicht, ohne ihre Unterstützung wäre das nicht möglich gewesen“, weiß die Libera.

 

Das Präsentieren auf großer Bühne wäre für den Verein vor allem ohne Co-Presenter B&O Gruppe nicht möglich geworden. Die B&O Gruppe ist die Nummer 1 der technischen Dienstleister in der Wohnungswirtschaft und zählt damit wie die DSC Volleyball Damen zu den Taktgebern in der Branche.

 

Als Co-Presenter unterstützt die B&O Gruppe die Finanzierung der Produktionskosten, die alle Vereine bei der TV-Live-Übertragung tragen müssen. Aber vor allem war das Unternehmen maßgeblich daran beteiligt, dass die Anschaffung der innovativen LED-Banden vor zwei Jahren möglich gemacht wurde. Damit war der Dresdner SC Vorreiter in der Frauen Bundesliga und erfüllt nun eine der wichtigen Voraussetzungen dafür, dass eine Übertragung aus der Margon Arena überhaupt stattfinden kann.

 

Sportlich ist das Aufeinandertreffen ein Highlight, denn Dresden und Stuttgart machten in den vergangenen Jahren einige Titel unter sich aus. In der Vorsaison hatten die Schwaben die Nase mit dem Sieg in der Halbfinalserie der Play-offs vorn. „Das spielt in unserem Kopf keine Rolle mehr. Ich denke, dass wir alle die richtigen Schlüsse daraus gezogen haben. Seit dem Sommer arbeiten die Mitarbeiter im Verein, das Trainer- und Betreuerteam sowie wir als Mannschaft jeden Tag mit sehr viel Ehrgeiz, um wieder ein großes Ziel erreichen zu können“, beschreibt Schoot, wie der Frust über das Aus sich ganz schnell in neue Motivation wandelte.

 

Nach der knappen 2:3-Auftaktniederlage in Potsdam hielt sich das Waibl-Team bislang schadlos und fuhr drei Siege in Serie ein. „Wir wollen gegen Stuttgart gewinnen“, macht der Kapitän klar. Bitter sind allerdings die Ausfälle von Angreiferin Marrit Jasper (doppelter Bänderriss) und Mittelblockerin Ivana Mrdak (Fraktur an der Hand). „Es wird interessant zu sehen, wie die Mannschaft den Ausfall von Ivana kompensieren kann. Aufgrund der Umstände ist das Spiel nicht zwingend ein Gradmesser für die gesamte Saison, aber man sieht natürlich, wo man steht“, weiß Trainer Alexander Waibl.

 

Auch er hofft auf eine volle Halle, die sich dann ab 19:00 Uhr in die berühmt berüchtigte Margon Hölle verwandelt. Tickets gibt es im Onlineshop und allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Spieltag

nächstes Spiel:
25.11.2017 | 17.30 Uhr
Margon Arena
2 Tage bis zum Spiel
Dresdner SC - SC Potsdam
letztes Spiel:
18.11.2017 | 19.00 Uhr
Ballsporthalle Vilsbiburg
0
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3
Rote Raben Vilsbiburg - Dresdner SC
Platz Verein Spiele Punkte
1 SSC Palmberg Schwerin 6 18
2 Dresdner SC 6 15
3 Allianz MTV Stuttgart 5 13
4 USC Münster 6 12
5 VC Wiesbaden 6 11

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Anfahrtsweg

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