Mittwoch, 08 November 2017 22:41 Uhr

DSC wehrt Matchball ab und siegt 3:2 gegen Stuttgart

Das war Werbung für den Volleyballsport! Die DSC Volleyball Damen haben am Mittwochabend beim TV-Live-Spiel präsentiert von der B&O Gruppe gegen Pokalsieger und Vizemeister Allianz MTV Stuttgart ein grandioses Comeback hingelegt. Denn das Team von Trainer Alexander Waibl lag bereits mit 1:2 nach Sätzen zurück und musste beim 24:25 im vierten Satz einen Matchball abwehren. Am Ende siegte der Gastgeber in der Margon Arena vor 2600 Zuschauern mit 3:2 (25:17, 20:25, 25:27, 28:26, 15:5).

 

„Solche Spiele machen mich als Trainer natürlich stolz. Es war eine Charakterprüfung für die Mannschaft heute, die sie super gemeistert hat. Stuttgart hat im Laufe des Spiels ein bisschen was umgestellt, worauf wir uns nicht so gut vorbereiten konnten, am Ende hatten wir es im Griff“, sagte Waibl nach dem Spiel.

 

Bei der „Sports&Travel“ MVP-Ehrung bekam Deborah van Daelen die silberne Medaille, sie erzielte 21 Punkte in der Partie. Gold ging an DSC-Diagonale Piia Korhonen, die 28 Punkte zum vierten Saisonsieg in Serie beisteuerte. Eva Hodanova scorte 18 Zähler, Barbara Wezorke 14 und Sasa Planinsec zehn.

 

Mit einem tollen ersten Satz startete der Gastgeber in die Partie. Aggressiv, mutig im Angriff, stabil in der Annahme und vor allem im Block präsent zeigte sich der DSC. Über 8:7 und 16:12 zu den beiden technischen Auszeiten setzte sich die Mannschaft vom Gegner ab, der noch lange nicht seinen Rhythmus gefunden hatte. Auch, weil das Trainerteam den DSC toll eingestellt und Stuttgart hervorragend analysiert hatte. Eine am Mittwoch stark aufgelegte Wezorke punktete gleich mit dem ersten Satzball zum 25:17.

 

Die beiden folgenden Sätze verliefen fast analog. Der DSC machte die wichtigen kleinen Dine bis zur Satzmitte gut, führte im zweiten Durchgang bereits mit 17:13. Doch dann schlichen sich zu viele kleine Fehler ein. Der Aufschlag-Druck des Gegners erhöhte sich, einige leichte Bälle spielte der Gastgeber nicht mehr sauber genug und geriet mit 18:22 ins Hintertreffen. Das ließ sich nicht mehr aufholen, allerdings endete der Satz bitter. Denn eine Stuttgarter Spielerin übertrat beim Aufschlag, der Hauptschiedsrichter sah es nicht, ließ den Ballwechsel weiterlaufen und MTV machte das 1:1. Der dritte Satz war bereits enger, auch wenn der DSC mit 16:14 führte. Doch in der Endphase fand Stuttgart die besseren Lösungen und verwandelte schießlich den dritten Satzball.

 

In einer aufgeheizten Margon Arena ließ sich das Waibl-Team aber nicht beirren und versuchte, zum eigenen Spiel zurückzufinden und die Fehler zu minimieren. Das gelang zunächst auch sehr gut, mit 16:12 und 24:21 führte der Meisterschaftsdritte der Vorsaison. Doch plötzlich wurde die Hand im Angriff zittrig, Stuttgart wehrte alle Satzbälle ab und hatte beim 24:25 auf einmal Matchball. Mareen Apitz und ihre Mitspielerinnen behielten aber die Nerven, wehrten den Ball ihrerseits ab und Piia Korhonen schlug zum 28:26 zu.

 

So musste der Tiebreak entscheiden. Und in dem ließ der Gastgeber dem Gegner überhaupt keine Luft mehr. Katharina Schwabe schlug toll auf, setzte die Annahme unter Druck und ihre Kolleginnen standen in Block und Abwehr absolut sicher, so hieß es 7:0 und Stuttgart war seine zwei Auszeiten los. Nach drei Punkten in Serie (7:3) nahm Alex Waib eine Auszeit. Es sollte seine letzte sein, denn dann zog sein Team gnadenlos durch. Erneut tolle Aufschläge und ein bärenstarker Block zogen dem Pokalsieger den Zahn. Mit einem Ass von Eva Hodanová machte der DSC den 3:2-Erfolg in 131 Minuten perfekt.

 

DSC: 1 Wezorke, 2 Apitz, 12 Korhonen, 13 Hodanova, 16 Schwabe, 18 Planinsec – 9 Schoot. Eingwechselt: 7 Strumilo, 8 Jasper, 10 Bugg. Nicht eingwechselt: 6 Petter, 11 Maase, 15 Mrdak, 17 Weitzel.

 

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0
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3
Rote Raben Vilsbiburg - Dresdner SC
Platz Verein Spiele Punkte
1 SSC Palmberg Schwerin 6 18
2 Dresdner SC 6 15
3 Allianz MTV Stuttgart 5 13
4 USC Münster 6 12
5 VC Wiesbaden 6 11

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