Dienstag, 05 Dezember 2017 15:22 Uhr

„Ich erwarte, dass sich alle einig sind und voll hinter uns stehen“

„Ich erwarte, dass sich alle einig sind und voll hinter uns stehen“ Lutz Hentschel

Seit Jahren prägt sie das Gesicht der DSC Volleyball Damen und hat in dieser Zeit einiges erlebt. Dreimal streckte sie mit ihrem Verein die Meisterschale in die Höhe, dreimal musste sie aber auch mit ansehen, wie ausgerechnet für den ärgsten Konkurrenten die Konfetti-Kanone in der Margon Arena angeschmissen wurde, es Goldschnipsel für den Gegner regnete.

 

Zum Nikolaustag gibt es zwar keinen Titel zu vergeben und es wird kein Konfetti regnen, Geschenke für den Gegner soll es aber auch nicht geben. Denn wenn ab 19:30 Uhr ganz Volleyball-Deutschland live über SPORT1 oder persönlich in die Margon Arena schaut, dann wollen Katharina Schwabe und ihre Mitspielerinnen einen ganz heißen Fight abliefern.

 

Zum Spieltag der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, der von Co-Presenter KÖRNER Rohr & Umwelt GmbH im Free-TV präsentiert wird, erwarten die DSC Volleyball Damen den Meister und Tabellenführer SSC Palmberg Schwerin. „Das Duell ist seit Jahren geprägt von Rivalität auf allen Ebenen. Niemand will dem anderen was schenken, meist geht es extrem bissig zu“, weiß Schwabe.

 

Sie hat zig Partien gegen die Nordlichter gespielt, lediglich von Verletzungen wurde die 24-Jährige einige Male ausgebremst. Doch neben Mareen Apitz und Myrthe Schoot weiß keiner so gut wie Schwabe, welche Bedeutung die Partie hat. „Es herrscht in beiden Hallen immer eine Riesenstimmung. Ich hoffe, dass sich am Mittwoch unsere zwei Fanblöcke gut abstimmen. Ich erwarte, dass sich alle einig sind und voll hinter uns stehen“, fordert die Außenangreiferin.

 

Schwabe weiß angesichts der Stärke des Gegners ganz genau, wie wichtig die eigenen Fans sein werden. „Wir dürfen uns keinen einzigen Hänger erlauben wie etwa gegen Potsdam. Denn Schwerin ist brutal effizient, punktet schnell und ohne Kompromisse, auch große Rückstände holen sie noch auf“, deutet sie die Qualitäten des Gegners an.

 

Sie sieht den Meister in einer klaren Favoritenrolle, weiß, dass bei ihrem DSC alles passen muss. „Wenn wir einen guten Tag im Aufschlag erwischen, dann können wir viel ausrichten. Die Annahme müssen wir stabil halten“, weiß sie.

 

Doch Schwabe ist auch bewusst, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis die völlig neu zusammengestellte Mannschaft des DSC richtig konstant sein wird. Schwerin ist im Vergleich zur Vorsaison größtenteils zusammengeblieben, hat mit fast der kompletten Stammformation die Europameisterschaft gespielt und ist so sehr gut aufeinander abgestimmt.

 

Doch auch die DSC Volleyball Damen haben mittlerweile gut zueinander gefunden. Seit der Auftaktniederlage in Potsdam ist das Team von Trainer Alexander Waibl unbesiegt, Schwerin hat noch keine Niederlage einstecken müssen. Vielleicht wird es ja am Mittwochabend so weit sein, Katharina Schwabe hätte nichts dagegen.

 

Die letzten Tickets gibt es hier.

Spieltag

nächstes Spiel:
16.12.2017 | 17.30 Uhr
Margon Arena
2 Tage bis zum Spiel
Dresdner SC - LOTTO Suhl
letztes Spiel:
13.12.2017 | 19.00 Uhr
Margon Arena
3
:
0
Dresdner SC - Pays d’Aix Venelles VB
Platz Verein Spiele Punkte
1 Allianz MTV Stuttgart 8 22
2 SSC Palmberg Schwerin 8 21
3 Dresdner SC 8 20
4 USC Münster 9 19
5 Ladies in black Aachen 8 14

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