Dienstag, 09 Januar 2018 21:55 Uhr

DSC zieht mit klarem 3:0 in Venelles ins Achtelfinale des CEV Cups ein

Auch im neuen Jahr läuft es für die DSC Volleyball Damen wie geschmiert. Nach dem Einzug ins Pokalfinale und der Eroberung der Tabellenspitze Ende 2017 zog das Team von Trainer Alexander Waibl am Dienstagabend im europäischen CEV-Cup ins Achtelfinale ein. Nach dem klaren 3:0-Hinspielerfolg setzte sich die Mannschaft auch im Rückspiel bei Pays d’Aix Venelles VB mit 3:0 (25:12, 25:9, 25:22) durch. Nach 69 war es ein Ass von Sasa Planinsec, das den Sieg mit dem ersten Matchball brachte. 

Der Gegner für das Achtelfinale steht noch nicht fest. Es wird der Sieger der Begegnung zwischen Hapoel Kfar Saba (Israel) und TS Volley Düdingen (Schweiz) sein. Das Hinspiel in der Schweiz gewann der Gastgeber mit 3:1 und braucht damit im Rückspiel am Mittwoch in Israel noch zwei Sätze, um dem DSC ins Achtelfinale zu folgen. 

Top-Scorerinnen der Partie waren die beiden Mittelblockerinnen Ivana Mrdak und Barbara Wezorke mit jeweils neun Punkten, Eva Hodanova, Katharina Schwabe und Sasa Planinsec steuerten jeweils sieben Zähler zum Sieg bei. 

„Wir haben überragend aufgeschlagen und sehr konzentriert Block und Abwehr gespielt, sodass Venelles in den ersten beiden Sätzen gar keine Chance hatte. Als wir dann qualifiziert waren, war mir klar, dass immer die Gefahr eines kleinen Spannungsverlustes besteht. Dennoch wollte ich ein, zwei Wechsel machen. Am Anfang haben wir viele Aufschlagfehler gemacht und Venelles so im Spiel gehalten. Am Ende hat alles super geklappt. Es war ein toller Abend für uns. Durch die Wechsel kam es nicht zu einem Bruch und ich bin sehr froh. Im Achtelfinale wäre mir aufgrund der geografischen Lage die Schweiz etwas lieber, aber wenn es nach Israel geht, dann fahren wir auch dahin“, sagte Alexander Waibl nach dem Spiel. 

Der DSC ging mit Zuspielerin Mareen Apitz, den beiden Außenangreiferinnen Katharina Schwabe und Eva Hodanova, Diagonalangreiferin Piia Korhonen, den beiden Mittelblockerinnen Barbara Wezorke und Ivana Mrdak sowie Libera Myrthe Schoot in die Partie. Madison Bugg hatte im Vorhinein gewarnt, den Gegner nach dem klaren Hinspiel-Erfolg nicht zu unterschätzen und nicht in die Defensive zu geraten. Das passierte nicht, denn die DSC Volleyball Damen waren hellwach, setzten sich nach einer ausgeglichenen Anfangsphase schnell über 8:4 und 16:9 zu den beiden technischen Auszeiten ab und waren in fast allen Belangen überlegen. Lediglich zwei Eigenfehler untermauern die konzentrierte Leistung, die das Waibl-Team in Durchgang eins abrief. Vor allem das schnelle Spiel über Wezorke und Mrdak klappte, auch die Pässe auf Schwabe saßen. Den zweiten Matchball verwandelte Piia Korhonen mit einem Tip ins gegnerische Feld. 

Im zweiten Satz lief es noch besser, Mareen Apitz und ihre Mitspielerinnen demontierten den Gegner förmlich. Der Pokalfinalist ließ nicht einmal zehn Punkte zu und sicherte sich Durchgang mit 25:9! Venelles VB hatte beim 5:4 aus seiner Sicht mal kurz die Führung in der Hand, doch mit einem 8:0-Lauf setzte sich der DSC auf 12:5 ab. Die Französinnen bissen sich am starken Block, der in diesem Satz gleich viermal zupackte, die Zähne aus. Und auch in der Abwehr kratzten Myrthe Schoot und Co. alles vom Boden, was zu holen war. Eine überragende Leistung zeigte in diesem Abschnitt Ivana Mrdak mit drei Angriffspunkten und einer Quote von 100 Prozent, einem Blockpunkt und einem Ass. Auch in diesem Durchgang leistete sich der Tabellenführer der Bundesliga gerade einmal drei Eigenfehler. 

Mit der 2:0-Satzführung war dem DSC der Einzug ins Achtelfinale nicht mehr zu nehmen. Alexander Waibl brachte Marrit Jasper für Katharina Schwabe und Sasa Planinsec für Ivana Mrdak ins Spiel. Venelles wollte sich natürlich vor heimischem Publikum kämpferisch zeigen, führte mit 5:2 und 12:9 im dritten Satz. Der Coach wechselte im Laufe des Satzes noch Michelle Petter für Schoot und Madison Bugg sowie Dominika Strumilo für Apitz und Korhonen ein. Und dennoch tat das dem DSC-Spiel keinerlei Abbruch, das Team lief zwar fast die gesamte Zeit einem kleinen Rückstand hinterher, doch im entscheidenden Moment kam der 20:20-Ausgleich, beim 22:21 die Führung. Gleich den ersten Matchball verwandelte Sasa Planinsec mit einem Ass.

 

Spielstatistik | Vorbericht

Spieltag

nächstes Spiel:
24.01.2018 | 20.00 Uhr
Salle Omnisport St. Léonard
Spiel findet heute statt
TS Volley DUEDINGEN - Dresdner SC
letztes Spiel:
20.01.2018 | 17.30 Uhr
Margon Arena
3
:
0
Dresdner SC - VC Wiesbaden
Platz Verein Spiele Punkte
1 Dresdner SC 14 38
2 Allianz MTV Stuttgart 13 34
3 SSC Palmberg Schwerin 13 30
4 USC Münster 13 24
5 VC Wiesbaden 13 23

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