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Montag, 14 November 2011 12:27 Uhr

Mit Teamgeist den Weg zu Olympia erschmettern

Deutschlands harmonierende Volleyballerinnen können sich beim Weltcup in Japan für die Sommerspiele in London 2012 qualifizieren

Lenka Dürr hat einiges erlebt, seit sie mit der deutschen Volleyballnationalmannschaft aufgebrochen ist, um beim Weltcup in Japan gegen die besten Mannschaften der Welt anzutreten. Zum Beispiel vor dem Spiel gegen Kenia, als die Afrikanerinnen beim Aufwärmen einer landestypischen Tradition folgten und in der Halle a capella sangen. „Leider haben wir nichts verstanden“ erzählte sie, „aber es hatte etwas vom „König der Löwen“.“ Das sind die heiteren Begebenheiten eines Turniers, bei dem der Ernst des Lebens als Volleyballer im Fokus steht. Schließlich geht es darum, bei der Mammutveranstaltung mit elf Spielen innerhalb von zwei Wochen einen Platz unter den besten drei Teams zu erschmettern, der mit einen Ticket zu dem Olympischen Spielen belohnt wird. Es ist ein verdammt hohes Ziel, das sich die 20-Jährige und ihre Mitspielerinnen gesetzt haben. Dabei ist das deutsche Team auf einem sehr guten Weg. Macj acht absolvierten Partien haben die deutschen Volleyballerinnen sechs Siege auf ihrem Konto, lediglich gegen Brasilien und die Dominikanische Republik gab es bislang Niederlagen. Gestern gewann das Team vom Bundestrainer Giovanni Guidetti gegen Argentinien klar mit 3:0 (25:22, 25:17. 25:18)), vor den drei entscheidenden Begegnungen gegen Italien, Japan und China am Mittwoch, Donnerstag und Freitag wird Deutschland auf Position vier geführt. „Von dieser Ausgangslage haben wir geträumt“, sagt Guidetti vor der letzten Turnierphase: „ Wir gehen jetzt nach Tokio und haben in den letzten drei Spielen alles selbst in der Hand.“ Vor allem der Sieg gegen die USA war bemerkenswert: Die Amerikanerinnen werden derzeit als die weltbeste Mannschaft eingeschätzt, lediglich die Deutschen ist es beim Weltcup gelungen, dieses Team zu besiegen. Für Guidetti war es „vielleicht das beste Spiel“, seit er mit dieser Mannschaft arbeite. Überrascht hat das den Italiener nicht wirklich, „es ist nicht das erste Mal, dass diese Mädels über ihrem Limit spielen“. Lenka Dürr erlebte den „definitiv größten Auftritt“, seit sie in der Nationalmannschaft spiele. Die Kollegin habe „total genial gespielt“, lobt Kerstin Tzscherlich, die als Libero eigentlich die Nummer eins ist. Dass Dürr gegen die USA oder auch gestern gegen Argentinien zum Einsatz kommt, ist eine echte Überraschung. Schließlich hat sie mit Tzscherlich aus Dresden auf ihrer Position eine echte Koryphäe vor sich. Seit der Libero 1998 im Volleyball eingeführt wurde, damit auch kleinere Spielerinnen eine Chance haben, hat sich die 33-Jährige mit ihren 1,79 Metern als eine der Weltbesten ihres Fachs etabliert und dabei fast 400 Länderspiele bestritten. Doch wenn die junge Kollegin aufs Feld darf, freut sich Tzscherlich. „Sie wird ihrem Weg machen. Wenn eines Tages jemand meine Position übernehmen soll, dann soll es Lenka sein .“ Beide Konkurrentinnen haben einen wunderbaren Modus Vivendi gefunden, in dem Neid keine Rolle spielt. Ihr Verhältnis ist exemplarisch für das Betriebsklima in einer Mannschaft, die physisch nicht zu den stärksten gehört, dieses Manko jedoch durch Teamgeist kompensiert. Die Schlüsselfigur in diesem Gefüge ist der Bundestrainer. Seit der Italiener die Volleyballerinnen trainiert, fördert er Tugenden wie Spaß, Zusammenhalt und Solidarität. Zudem appelliert er stetig an die Stärken seiner Spielerinnen. „Er motiviert uns, als seien wir schon dreimal Olympiasieger und zehnmal Weltmeister geworden“ berichtet Tzscherlich: „Ich kenne keinen anderen Trainer, der das so rüberbringen kann.“

Financial Times Deutschland, Felix Meininghaus

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06.04.2019 | 16.10 Uhr
Margon Arena
1
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Platz Verein Spiele Punkte
1 Allianz MTV Stuttgart 22 59
2 SSC Palmberg Schwerin 22 57
3 Dresdner SC 22 45
4 SC Potsdam 22 39
5 Rote Raben Vilsbiburg 22 37

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