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Freitag, 27 Januar 2012 11:18 Uhr

Lange Beine als Verkaufsschlager

Rekordabsatz für Sportkalender mit Stefanie Karg aus Hoyerswerda
Dieser September wird ein heißer werden. Vorausgesetzt man besitzt den Kalender vom Volleyball-Bundesligisten Dresdner SC. Stefanie Karg aus Hoyerswerda zeigt auf dem Monatsblatt ihre nicht enden wollenden Beine – mit Erfolg.

Hoyerswerda/Dresden. Selbstbewusst konnte Stefanie Karg am gestrigen Dienstag beim Champions-League-Spiel in Baku/Aserbaidschan aufschlagen. Erst am vergangenen Sonntag wurde die 25-jährige Kapitänin des Dresdner SC zur wertvollsten Spielerin ausgezeichnet. Der Tabellenzweite der 1. Bundesliga fegte die Mannschaft vom Smart-Allianz-Team Stuttgart aus der Halle. Stefanie Karg hatte auf der Position der Mittelblockerin den entscheidenden Anteil am Erfolg. Die in Hoyerswerda geborene Karg ist auch außerhalb des Sportes wertvoll für den Verein. Auf dem Kalender des Bundesligisten zeigt sie sich auf dem Monatsblatt September – in Minijeans, mit ärmellosem Shirt und schwarzen Lederstiefeln. Erster Blickfang sind aber die nicht enden wollenden Beine der 1,89-Meter-Frau. Stefanie Karg schaut auf dem Foto zu einem breitschultrigen Mann in Rockerkluft. Mit provozierendem Blick stellt sie dem Rocker eine Frage: „Willst du mit mir Harley fahren?“ Wie er geantwortet hat, bleibt offen. Alles andere als ein „Ja“ kann man sich allerdings kaum vorstellen. Der Kalender mit den Profi-Volleyballerinnen und den Motorradfans aus Dresden ist ein Verkaufsschlager. Von der limitierten Auflage sind noch knapp 200 vorhanden, schätzt Beatrice Dömeland. Dömeland ist beim DSC unter anderem für das Marketing verantwortlich. „Wir sind stolz auf die Geschichte des Kalenders.“ Mit 16 Auflagen habe dieser auch schon echte Tradition. Über die Internetseite des Vereins könne man noch welche bestellen, versichert Dömeland. Eine lange Tradition haben auch die Volleyballfreunde Blau-weiß Hoyerswerda. Als der Verein zur Jahrtausendwende aus den Volleyballfreunden und Blauweiß fusionierte, war Stefanie Karg gerade einmal 14 Jahre alt. Ein Jahr zuvor hatte sie überhaupt angefangen mit dem Volleyballspiel. Dann ging alles aber ziemlich schnell. Sie wechselte zum VC Olympia Dresden, genoss die Ausbildung am Olympiastützpunkt. 2004 nahm sie mit der Junioren-Nationalmannschaft an der Europameisterschaft teil und wurde vierte. Über den VCO kam sie schließlich zum Dresdner SC. Mit dem Bundesligisten gewann sie 2007 die deutsche Meisterschaft und wurde erstmals in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen. Ein Jahr später wurde das Team Vizemeister. 2010 war die Mittelblockerin am größten Erfolg des DSC beteiligt, als die Sachsen neben dem DVV-Pokal auch den Challenge Cup gewannen. 2011 wurde die Mannschaft mit Karg erneut Vizemeister. Rüdiger Nobel, der als zweiter Vorsitzender bei den Volleyballfreunden Blauweiß unter anderem für die Pressearbeit zuständig ist, kennt Stefanie Karg schon seit Jahren. Anerkennend gibt er zu: „Sie ist das größte Talent in Hoyerswerda.“ Nobel weiß aber noch eine andere Qualität zu schätzen. „Sie ist immer bodenständig geblieben.“ Auch nach den vielen Erfolgen. Regelmäßig besucht sie Familie und Freunde in Hoyerswerda. Das vorletzte Gruppenspiel am Dienstag haben die Frauen um Stefanie Karg mit 0:3 (17:25, 17:25, 16:25) verloren. Unterliegt auch der Tabellenletzte ASPTT Mulhouse am heutigen Mittwoch gegen Fenerbahce Istanbul, bleibt der DSC Dritter. Mit dieser Platzierung wäre er für das Achtelfinale qualifiziert. Doch auch wenn die DSC-Frauen aus der Königsklasse ausscheiden sollten – den Verkaufserfolg des Kalenders wird das kaum mindern.

Lausitzer Rundschau 11.01.12, Jan Augustin

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Margon Arena
1
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3
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Platz Verein Spiele Punkte
1 Allianz MTV Stuttgart 22 59
2 SSC Palmberg Schwerin 22 57
3 Dresdner SC 22 45
4 SC Potsdam 22 39
5 Rote Raben Vilsbiburg 22 37

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