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Dienstag, 27 März 2012 16:20 Uhr

DVL-Presseservice: Die Play-off-Viertelfinalspiele starten mit zwei Überraschungen.

Suhl gewinnt Nervenschlacht gegen Schwerin, Wiesbaden schockt die Roten Raben

Am vergangenen Wochenende haben die Play-offs der Frauen begonnen. Dabei gab es einen furiosen Play-off-Auftakt für die Außenseiter VfB Suhl und VC Wiesbaden: Beide Klubs haben ihre Viertelfinal-Hinspiele im Kampf um die Deutsche Meisterschaft mit 3:2 für sich entschieden. Der VfB Suhl schlug Pokalsieger und Meister Schweriner SC mit 3:2 (20:25, 25:23, 28:26, 23:25, 24:22). Wiesbaden triumphierte gegen die Roten Raben Vilsbiburg ebenfalls im Tiebreak mit 3:2 (25:21, 20:25, 18:25, 25:18, 18:16). Falls es nach den Rückspielen am Mittwochabend 1:1 nach Siegen stehen sollte, entscheidet der Golden Set, ein zusätzlicher Satz bis 15.

Nach rekordverdächtigen 140 Minuten Spielzeit machten die Suhlerinnen der Nervenschlacht gegen Schwerin endlich ein Ende und verwandelten den 7. Matchball zum Überraschungssieg. VfB-Trainer Felix Koslowski war noch eine halbe Stunde nach Abpfiff ganz außer Atem. „Das war brutal, da war so viel Adrenalin im Spiel, das musste nach Spielschluss einfach raus – bei den Spielerinnen und bei uns auf der Trainerbank”, sagte der gebürtige Schweriner. „Wir haben uns riesig gefreut.”

Im ersten Satz entwickelten die Gastgeberinnen noch zu wenig Druck im Aufschlag und ließen Schwerin so zur Entfaltung kommen. Danach aber fand Suhl beim Service sowie in Annahme und Feldabwehr zum angestrebten Rhythmus. Schwerin konnte sein Angriffsspiel dadurch nicht so variabel wie gewohnt aufziehen. „Ausschlaggebend war auch, dass wir Schwerin mit zwölf zu fünf Punkten im Block deutlich überlegen waren”, sagte Koslowski.

Bei der Entscheidung im Tiebreak dann entwickelte sich ein echter Krimi. Suhl vergab sechs Matchbälle, Schwerin schlug ebenfalls zweimal zum Spielgewinn auf. „Es war eine Nervensache und letztlich auch ein Glücksspiel”, sagte SSC-Führungsspielerin Patricia Thormann. Mit Blick auf das Rückspiel am Mittwoch sagte die Diagonalangreiferin: „Wir müssen optimistisch in die Partie gehen. Wir werden das Spiel gewinnen und danach entscheidet der Golden Set.”

Wiesbaden blockt sich zum Erfolg

Und auch bei der Begegnung Wiesbaden gegen Rote Raben Vilsbiburg triumphierte der Außenseiter. Die Hessinnen zwangen den Favoriten aus Niederbayern vor 1200 Zuschauern in der Sporthalle am 2. Ring in die Knie. „Ich kenne ja die Stimmung in der Halle in Wiesbaden, die kann die Mannschaft tragen und beflügeln. Wenn sie da gut ins Spiel finden, hat der VC durchaus eine Chance gegen Vilsbiburg”, hatte die Ex-Wiesbadenerin und einstige Nationalspielerin Tanja Hart bereits vor der Partie gesagt.

Nach einem Start auf Augenhöhe verwandelte Wiesbadens Spielführerin Regina Burchardt einen 19:20-Rückstand im ersten Durchgang in eine 24:20 Führung – die Vorentscheidung im ersten Satz. Danach kämpften sich die Roten Raben in die Partie und waren in den Durchgängen zwei und drei in allen Elementen besser. Raben-Kapitän Lina Meyer sagte: „Wir hätten bereits den vierten Satz gewinnen müssen, weil wir Wiesbaden an einem Punkt hatten, wo sie nicht mehr weiter wussten. Doch dann kamen wir plötzlich ins Straucheln.” Plötzlich riss der Spielfaden und die Gastgeberinnen kämpften sich mit starker Blockarbeit und Abwehr zurück ins Spiel und drehten die Partie schließlich im Tiebreak zu ihren Gunsten. Die Statistik mit 21 zu sechs Blockpunkte zugunsten des VC Wiesbaden spricht eine deutliche Sprache. Vor dem K.o.-Spiel am Mittwoch sagte Lina Meyer: „Wir werden alles tun, was in unserer Macht steht, um das Rückspiel in Vilsbiburg und den Golden Set zu gewinnen.”

Dresden und Münster überzeugen auswärts

Der Dresdner SC, als Tabellenführer in die Play-offs gestartet, wurde seiner Favoritenstellung gerecht und gewann bei Gastgeber Smart Allianz Stuttgart mit 3:1 (25:18, 25:22, 21:25, 25:19). In einem spannenden Spiel konnte Dresden in den entscheidenden Phasen stets davonziehen und den Vorsprung verteidigen. Mehr Klasse, Konstanz und Durchschlagskraft machten letztlich den Unterschied.

Damit liegen vor dem Viertelfinal-Rückspiel am Mittwoch in Dresden alle Trümpfe bei den Sächsinnen. Stuttgarts Außenangreiferin Sabrina Roß jedenfalls wurde vorsichtshalber schon einmal verabschiedet, weil die Stuttgarter realistischerweise nicht damit rechnen, in dieser Saison noch ein Heimspiel zu absolvieren. Die 31-jährige Ex-Nationalspielerin wird künftig bei Smart Allianz im Management arbeiten.

Im Rückspiel zwischen USC Münster und VT Aurubis Hamburg ist dagegen ein ausgeglichenes Duell zu erwarten. Das erste, höchst umkämpfte Spiel hat Hamburg daheim zwar mit 1:3 (22:25, 25:22, 22:25, 24:26) verloren. Die Unterschiede zwischen beiden Teams sind jedoch nicht all zu groß. So entfaltete der USC am Samstagabend in Aufschlag und Angriff etwas mehr Druck und machte insgesamt weniger Fehler als die Elbestädterinnen. Zudem verdiente sich Libera Linda Dörendahl, als wertvollste Spielerin der „Unabhängigen” ausgezeichnet, Bestnoten in Abwehr und Annahme.


Die Ergebnisse vom 24./25. März 2012
Play-offs (Viertelfinale, Hinspiele)

24.03.2012 VT Aurubis Hamburg – USC Münster 1:3 (22:25, 25:22, 22:25, 24:26)
24.03.2012 Smart Allianz Stuttgart – Dresdner SC 1:3 (18:25, 22:25, 25:21, 19:25)
25.03.2012 VfB Suhl – Schweriner SC 3:2 (20:25, 25:23, 28:26, 23:25, 24:22)
25.03.2012 VC Wiesbaden – Rote Raben Vilsbiburg 3:2 (25:21, 20:25, 18:25, 25:18, 18:16)

Die nächsten Termine
Play-offs (Viertelfinale, Rückspiele, ggf. Entscheidung durch Golden Set)

28.03.2012 19:00 Schweriner SC – VfB Suhl (ARENA Schwerin)
28.03.2012 19:30 Dresdner SC – Smart Allianz Stuttgart (Margon Arena)
28.03.2012 19:30 Rote Raben Vilsbiburg – VC Wiesbaden (Ballsporthalle Vilsbiburg)
28.03.2012 19:30 USC Münster – VT Aurubis Hamburg (Sporthalle Berg Fidel)

Spieltag

nächstes Spiel:
27.11.2021 | 19.00 Uhr
Sporthalle Wolfsgrube
Spiel findet heute statt
VfB Suhl Lotto Thüringen - Dresdner SC
letztes Spiel:
23.11.2021 | 18.00 Uhr
RCWS Podpromie
3
:
2
Developres RZESZÓW - Dresdner SC
Platz Verein Spiele Punkte
1 Allianz MTV Stuttgart 8 22
2 SC Potsdam 7 17
3 Ladies in black Aachen 7 15
4 Dresdner SC 8 14
5 VfB Suhl Lotto Thüringen 7 14

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