Mittwoch, 06 Juni 2018 13:59 Uhr

DSC startet 2019 im CEV Volleyball Cup - Neue Regeln der CEV verändern Startplatzvergabe

Nachdem die Bemühungen um einen Startplatz in der Champions League nicht erfolgreich waren, wird der Dresdner Sportclub in der kommenden Saison erneut im CEV Cup antreten. Eine Neuerung bei der Vergabe der Champions League Startplätze gibt den Ausschlag.

 

Dresden. „Der Europapokal ist immer etwas ganz Besonderes. Nicht nur weil wir das letzte deutsche Team sind, das einen gewonnen hat. Man trifft auf andere Spielideen und hat die Möglichkeit, sich mit Topmannschaften aus anderen Ligen zu messen. Ich bin sehr froh und dankbar, dass der DSC immer wieder ermöglicht, dass wir am bestmöglichen Wettbewerb teilnehmen können“, blickt Cheftrainer Alexander Waibl voller Tatendrang auf die anstehende CEV-Cup-Saison.

 

Dabei ist die Teilnahme im Europapokal nicht nur im sportlichen Bereich ein Mehrwert für die Mannschaft und deren Entwicklung. In den vergangenen Jahren ist es gelungen, das Produkt bei den Dresdner Volleyballfans zu etablieren. Das belegt auch die aktuelle Veröffentlichung zum europäischen Zuschauerranking. Der Dresdner SC steht mit 2.786 Zuschauern im Schnitt unter den Top 3.

 

„Darüber hinaus generieren wir mit der Europapokal-Berichterstattung und der Kooperation mit dem MDR wichtige und zusätzliche Medienkontakte, die die Aufmerksamkeit und die Bekanntheit des Vereins steigern“, vervollständigt Geschäftsführerin Sandra Zimmermann die Vorteile einer Teilnahme am internationalen Wettbewerb.

 

Elf Jahre in Folge auf internationalem Parkett unterwegs zu sein, ist ohne Zweifel ein Erfolg und dennoch ist es kein Geheimnis, das es für den Dresdner Sportclub immer das Ziel ist, sich in der Königsklasse zu zeigen. In der kommenden Spielzeit wird das nicht möglich sein. Als Pokalsieger 2018 qualifizierte sich das Team von Alexander Waibl für den CEV Cup, als Meisterschaftsdritter aber auch für die Qualifikation der Champions League.

 

Doch die CEV veränderte die Vergabe der Startplätze. Statt, wie in den vergangenen Jahren, die Startplätze anhand der Ergebnisse aller drei europäischen Wettbewerbe zu errechnen, fließen nun allein die Ergebnisse aus der Champions League ein.

 

Da sowohl Stuttgart als auch Schwerin 2017 aber auf die Königsklasse verzichtet hatten, fehlen wichtige Punkte im Nationen Ranking in der Champions League. Deshalb stehen der Volleyball Bundesliga nur noch zwei Plätze zu (1 fester Startplatz plus 1 Platz in der Qualifikation, vorher 2 feste Startplätze plus 1 Platz in der Qualifikation). Selbst bei einem Verzicht von Meister oder Vizemeister hätte der DSC nicht nachrücken können.

 

„Es ist für unser Produkt Volleyball von großer Bedeutung, dass fast alle Startplätze besetzt sind. Die aktuelle CEV-Änderung zeigt deutlich, dass ein Verzicht wie in der abgelaufenen Saison sofortige Konsequenzen auf die Verfügbarkeit der Startplätze hat“, so Geschäftsführerin Sandra Zimmermann und fügt an: „Wir stehen dazu, dass wir das Ziel haben in der Champions League zu spielen. Die CHL und der Europapokal im Allgemeinen sind ein Teil unseres Produktes, mit dem wir die Entwicklung des Vereins weiter vorantreiben können.“

 

Neben den Neuerungen bei der Vergabe wird außerdem das Teilnehmerfeld in der Königsklasse von 16 auf 20 Teams erweitert. Dabei sind 18 Teams gesetzt und zwei Teams können sich über die Qualifikation in die Königsklasse spielen. Und auch finanziell schafft die CEV neue Herausforderungen für die Vereine. Die Startgebühr steigt von bisher 10.000 € auf 25.000 €. Dafür wurde in Aussicht gestellt, dass die Vergabe von Preisgeldern steigen soll.  

 

Der finanzielle Aufwand im Europapokal ist und bleibt es für den DSC dennoch ein organisatorischer und finanzieller Kraftakt, um die Teilnahme auf dem internationalem Volleyball Parkett zu stemmen. Dennoch ist es Jahr für Jahr die Chance auf Entwicklung, die den Ausschlag für einen Start geben.

 

„Wir sind froh, dass uns auf diesem Weg unsere Sponsoren und Fans begleiten. Die Unterstützung der Öffentlichkeit und Partner ist für uns jedoch keineswegs selbstverständlich. Das ist unsere Motivation im Management hart zu arbeiten, um den Verein weiter voranzutreiben. Gleichzeitig werben wir darum, dieses Engagement gemeinsam auszubauen“, zeigt sich Geschäftsführerin Sandra Zimmermann dankbar über jede Kooperation und hofft auch in der kommenden Spielzeit auf eine positive Entwicklung.


Startplätze Frauen

SSC Plamberg Schwerin: 2019 CEV Volleyball Champions League
Allianz MTV Stuttgart: 2019 CEV Volleyball Champions League Qualifikation
Dresdner SC: 2019 CEV Volleyball Cup

Ladies in Black Aachen:2019 CEV Volleyball Challenge Cup

Startplätze Männer

Berlin Recycling Volleys: 2019 CEV Volleyball Champions League

VfB Friedrichshafen: 2019 CEV Volleyball Champions League

United Volleys Rhein-Main: 2019 CEV Volleyball Champions League Qualifikation

Hypo Tirol AlpenVolleys Haching: 2019 CEV Volleyball Cup

Spieltag

nächstes Spiel:
Momentan finden keine weiteren Spiele statt.
letztes Spiel:
07.04.2018 | 18.30 Uhr
Palmberg Arena
3
:
1
SSC Palmberg Schwerin - Dresdner SC
Platz Verein Spiele Punkte
1 Allianz MTV Stuttgart 20 53
2 Dresdner SC 20 50
3 SSC Palmberg Schwerin 20 48
4 VC Wiesbaden 20 35
5 Ladies in black Aachen 20 35

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