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Samstag, 01 Dezember 2018 20:04 Uhr

Erste Niederlage in der Liga: DSC verliert Ost-Derby gegen Meister Schwerin mit 1:3

Erste Niederlage in der Liga: DSC verliert Ost-Derby gegen Meister Schwerin mit 1:3 Dirk Michen

Die DSC-Volleyballerinnen mussten am Samstagabend die erste Niederlage in der Volleyball Bundesliga einstecken. Das Team von Trainer Alexander Waibl unterlag dem deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin nach einem hart umkämpften Spiel mit 1:3 (21:25, 25:22, 24:16, 21:25). Vor 3000 Zuschauern und damit ausverkauftem Haus nutzten die Gäste nach 114 Minuten mit einer Blockaktion den ersten Matchball zum Sieg.


„Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir verloren haben. Dennoch war es ein enges Spiel und wir haben gesehen, dass wir im Vergleich zum Supercup einen großen Schritt vorangekommen sind. Am Ende hat es nicht ganz gereicht, weil wir in Annahme und Abwehr paar leichte Fehler zu viel gemacht haben und ein wenig die Frische im Kopf fehlte. Wir müssen das jetzt schnell abhaken, gut regenerieren und uns auf das CEV-Cup-Rückspiel am Mittwoch konzentrieren“, erklärte Alexander Waibl.


Bei der „Sports&Travel“ MVP-Wahl wurde Angreiferin Maria Segura mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Gold ging an Schwerins Zuspielerin Britt Bongaerts. Segura war mit 20 Punkten auch die Top-Scorerin beim DSC, Lena Stigrot steuerte 17 Zähler bei und Katharina Schwabe 12.

Im Vergleich zum CEV-Cup-Spiel in Busto Arsizio nahm Waibl eine Änderung in der Starting Seven vor, für Nikola Radosova startete Katharina Schwabe im Außenangriff. Außerdem begann er mit Mareen von Römer im Zuspiel, Lena Stigrot auf der Diagonalen, auf Mittelblock mit Ivana Mrdak und Sasa Planinsec und Außen Maria Segura sowie Libera Amanda Benson.


Die DSC-Mädels starteten etwas nervös, lagen zur ersten technischen Auszeit mit 5:8 zurück. Beim 8:13-Rückstand nahm Alexander Waibl eine Auszeit. Seine Worte fruchteten, denn anschließend starteten seine Schützlinge eine tolle Aufholjagd. Mit einer Aufschlagserie von Sasa Planinsec, guter Feldabwehr und einem schönen Hinterfeldangriff von Maria Segura erkämpfte sich der DSC den 15:15-Ausgleich. Nun lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch mit zum Teil spektakulären Ballwechseln. Nach ein paar kleinen Fehlern gerieten die Dresdnerinnen erneut in Rückstand. Beim 16:20 reagierte mit einem Doppelwechsel – für Mareen von Römer und Lena Stigrot kamen Lena Möllers und Rica Maase. Wieder schafften die DSC-Damen den Anschluss (21:22), aber in der Schlussphase leisteten sie sich erneut ein paar leichte Fehler und SSC-Diagonalangreiferin Kimberly Drewniok verwandelte den ersten Satzball.


Auch im zweiten Abschnitt zog Schwerin auf 5:3 weg. Alexander Waibl wechselte seine Zuspielerinnen, für Mareen von Römer kam Lena Möllers. Dennoch lag der DSC zur ersten technischen Auszeit 4:8 zurück. Doch erneut kämpften sich die Dresdnerinnen auf 9:10 heran. Das gleiche Spiel wiederholte sich – der SSC legte vor (17:12) und das Waibl-Teams biss sich mit aufopferungsvollem Kampf wieder heran. Maria Segura schmetterte den Ball zum 19:19-Ausgleich ins gegnerische Feld und Lena Stigrot sorgte anschließend für die 20:19-Führung. In der engen Schlussphase setzte sich Katharina Schwabe zweimal schön durch und sie hatte auch beim Satzball die Hand zuletzt am Ball.


Nichts für schwache Nerven war der dritte Durchgang. Lena Möllers und die im zweiten Satz eingewechselte Barbara Wezorke blieben auf dem Feld. Nun spielte der DSC ganz stark, die Angriffe saßen und nach drei schönen Blocks von Wezorke und Möllers setzten sich die Elbestädterinnen auf 11:4 und 13:5 ab. SSC-Trainer Felix Koslowski hatte mit einem Doppelwechsel Zuspielerin Britt Bongaerts, die mit einer Aufschlagserie glänzte, und auf der Diagonalen Greta Szakmary gebracht. Punkt für Punkt fighteten sich die Gäste plötzlich wieder auf 18:20 heran. Als der DSC aber mit einem schönen Diagonalangriff von Lena Stigrot zum vermeintlichen 22:18 die Führung wieder ausbaute, ertönte ein Pfiff des Schiedsrichters, weil Barbara Wezorke kurz umgeknickt war. So galt dieser Zähler nicht. In der umkämpften Schlussphase hatte der DSC beim 24:23 Satzball, doch Lauren Barfield wehrte ab. Schwerin dagegen nutzte die erste Chance.


Der spektakuläre Schlagabtausch setzte sich auch im vierten Durchgang fort. Das Geschehen wogte hin und her, beide Teams kämpften um jeden Ball. Schwerin führte immer wieder, der DSC kämpfte sich mehrfach heran, doch am Ende agierte der Meister etwas abgezockter und cleverer.

 

Spielstatistik | Vorbericht

Spieltag

nächstes Spiel:
15.12.2018 | 18.10 Uhr
Margon Arena
Spiel findet heute statt
Dresdner SC - SC Potsdam
letztes Spiel:
08.12.2018 | 19.00 Uhr
Sporthalle Wolfsgrube
0
:
3
VfB Suhl Lotto Thüringen - Dresdner SC
Platz Verein Spiele Punkte
1 SSC Palmberg Schwerin 7 19
2 Dresdner SC 6 15
3 Allianz MTV Stuttgart 5 14
4 SC Potsdam 6 14
5 USC Münster 7 11

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