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Montag, 03 Dezember 2018 16:02 Uhr

„Ich hoffe, dass mit unseren tollen Heimfans mehr möglich ist!“ - Zuspielerin Lena Möllers im Interview

„Ich hoffe, dass mit unseren tollen Heimfans mehr möglich ist!“ - Zuspielerin Lena Möllers im Interview Dirk Michen

Lena Möllers (28) kam im Sommer von Rumänien aus nach Dresden. Warum die gebürtige Bocholterin schon fast aufhören wollte, wie sie den Weg zum DSC fand und warum sie glaubt, dass am Mittwoch gegen Busto noch mehr als im Hinspiel möglich ist, erfahrt ihr in unserem Interview mit ihr.


DSC: Das 1:3 gegen Schwerin war zwar auf dem Papier das gleiche Ergebnis wie zum Supercup, doch Eure Leistung war eine ganz andere. Wie schwer wiegt die Enttäuschung über den verpassten Punktgewinn, oder gar den Sieg?
Lena Möllers: Natürlich sind wir enttäuscht, gerade weil wir im dritten Satz so nah dran waren, mindestens einen Punkt mitzunehmen. Es ist auf jeden Fall zu sehen, dass wir näher am Niveau von Schwerin waren als noch beim Supercup. Unsere harte Arbeit der vergangenen Wochen zahlt sich aus. Und wir haben gesehen, dass wenn wir weiter so akribisch arbeiten, wir uns dem Schweriner Niveau weiter annähern können.


DSC: Am Mittwoch steht mit dem Rückspiel im CEV-Cup gegen Busto Arsizio das nächste Highlight auf dem Programm. Hättet ihr im Vorfeld damit gerechnet, dass dort sogar der Sieg drin ist?
Lena Möllers: Uns war klar, dass wir ein gutes Spiel abliefern können. Wir hatten in der Partie immer das Gefühl, dass heute etwas geht. Lediglich im vierten Satz, als wir schon 9:17 zurücklagen, da schwand die Hoffnung ein wenig. Aber dann haben wir das Herz in die Hand genommen, viel riskiert. Es war schade, dass die tolle Leistung dann im fünften Satz letztlich nicht zum Sieg gereicht hat. Aber wir sind mit dem Punktgewinn zufrieden und haben für Mittwoch eine gute Ausgangslage.


DSC: Erwartet ihr Busto noch giftiger und aggressiver, auch, weil sie Euch vielleicht ein wenig unterschätzt haben im Hinspiel?
Lena Möllers: Sie werden sicher alles geben, um uns klar zu besiegen. Aber auch wir wollen gewinnen und ich hoffe, dass mit unseren tollen Heimfans im Rücken mehr möglich ist als im Hinspiel. Wir wollen noch besser spielen und eine Runde weiterkommen.


DSC: Du hast neben Vilsbiburg mit den Stationen Novara, Bozen (Italien), Béziers (Frankreich) und Alba-Blaj (Rumänien) in drei verschiedenen Ländern gespielt. Wo hat es Dir am besten gefallen?
Lena Möllers: In Italien und Frankreich. Bozen hat eine wundervolle Umgebung, dort war es sehr angenehm. Auch Frankreich war toll, zum Mittelmeer war es nicht so weit.


DSC: Und vergangene Saison in Rumänien?

Lena Möllers: Das ist mit leider in nicht so guter Erinnerung geblieben. Es war alles auf den Erfolg ausgerichtet, aber nicht unbedingt in jeder Hinsicht professionell. So gab es keine Physios oder Ärzte, immer mit Schmerzen spielen war keine schöne Erfahrung. Wir hatten einen serbischen Trainer und die Mentalität im Ostblock ist nun mal eine andere. Ich habe mich schwergetan, da reinzufinden. Auch das Menschliche blieb komplett auf der Strecke. Aber dennoch habe ich unheimlich viel über mich selbst gelernt, meine mentale Stärke und ich denke, nicht jede Volleyballerin hat die Möglichkeit, ein Champions-League-Finale zu spielen.


DSC: Dennoch war der Verlauf für Dich so negativ, dass Du sogar ans Aufhören gedacht hast?
Lena Möllers: Ja, das stimmt. Einfach, weil es mir keinen Spaß mehr gemacht hat und ich mir immer gesagt habe, dass es Zeit zum Aufhören ist, wenn dieser Punkt erreicht ist. Auf der anderen Seite wollte ich aber auch nicht mit einer so negativen Erfahrung aufhören.


DSC: Und dann kam das Angebot des DSC...
Lena Möllers: Ja, genau. Ich musste nicht lange überlegen. Ich wusste, dass hier ein tolles Umfeld ist, alles sehr professionell und dass ich in guten Händen bin. Alex hat mir zudem aufgezeigt, dass es noch einiges gibt, was ich verbessern kann. Ich hatte also von Anfang an das Gefühl, dass man mit mir arbeiten möchte.


DSC: Nach deiner Zeit beim VC Olympia Berlin war Mareen von Römer noch ein Grund, weshalb Du nicht zum DSC, sondern nach Vilsbiburg gewechselt bis. Wie kam es, dass Du diesen Sommer doch unterschrieben hast?
Lena Möllers: Ich habe erwartet, dass Mareen mehr spielt und die meisten Spiele von Beginn an bestreiten wird. Auch, weil sie einfach zu Dresden gehört, das kann ich mir gar nicht anders vorstellen. Aber Alex hat mich überzeugt, dass er gern mit mir arbeiten möchte, dass ich meine Chance bekomme und gegen Schwerin hat es mir sehr viel Spaß gemacht, über einen längeren Zeitraum auf dem Feld zu stehen


DSC: Mareen hat Dir nach Deiner Ankunft auch kurz die Stadt gezeigt. Was machst Du sonst in Deiner Freizeit gern?
Lena Möllers: Ich lese viel, vor allem Krimis und Thriller. Und ansonsten unternehme ich viel in der Natur mit meinem Freund Max, der mit nach Dresden gekommen ist und hier als Physiotherapeut arbeitet.


DSC: In der vergangenen Saison hast Du noch über das Aufhören nachgedacht, nun spielst Du am Mittwoch erneut auf europäischer Bühne. Wie lange dürfen die Fans Dich noch im Volleyball-Trikot sehen?
Lena Möllers: Da ich beim DSC den Spaß an meinem Sport wiedergefunden habe, ist es vorstellbar, dass ich noch ein, zwei Saisons dranhänge. Allerdings bin ich auch niemand, der vor dem Karriereende Angst hat. Ich finde es spannend, wenn ich mir dann eine neue Herausforderung suche. Den Bachelor in Wirtschaftswissenschaften habe ich ja bereits. Dann wird man sehen, was kommt.

 

Spieltag

nächstes Spiel:
15.12.2018 | 18.10 Uhr
Margon Arena
Spiel findet heute statt
Dresdner SC - SC Potsdam
letztes Spiel:
08.12.2018 | 19.00 Uhr
Sporthalle Wolfsgrube
0
:
3
VfB Suhl Lotto Thüringen - Dresdner SC
Platz Verein Spiele Punkte
1 SSC Palmberg Schwerin 7 19
2 Dresdner SC 6 15
3 Allianz MTV Stuttgart 5 14
4 SC Potsdam 6 14
5 USC Münster 7 11

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