Samstag, 26 Januar 2019 20:29 Uhr

DSC siegt 3:1 beim Ost-Duell in Erfurt

DSC siegt 3:1 beim Ost-Duell in Erfurt Daniel Hinsdorf

Sie haben aus den vergangenen Spielen gelernt! Die DSC Volleyball Damen haben am Samstag beim Ost-Duell gegen Schwarz-Weiß Erfurt Nervenstärke bewiesen. Auch, wenn es nicht in jedem Satz zu jeder Phase super rund lief, vier Matchbälle im dritten Satz nicht genutzt wurden, so packten die Mädels immer wieder Herz und Kampf, und am Ende auch schöne Punkte aus. Sie setzten sich mit 3:1 (26:24, 25:20, 26:28, 25:17) in der Riethsporthalle vor 562 Zuschauern durch. Nikola Radosova nutzte den insgesamt fünften Matchball zum Sieg.

Bei der MVP-Ehrung bekam Maria Segura, die dieses Mal auf der Diagonalposition eingewechselt wurde, die Goldmedaille. Silber ging an Emily Thater. Punktbeste Spielerin der Partie war Radosova mit 21 Punkten. Mrdak steuerte 18 Zähler zum Sieg bei, Schwabe 13.

„Es war ein super schwieriges Spiel heute. Erfurt hat von Anfang an druckvoll aufgeschlagen und wir hatten heute nicht die Beine, um das immer gut zu lösen“, meinte Alexander Waibl in Hinblick auf das intensive Krafttraining vor der Partie. Dennoch war er natülrich mit den drei Punkten und der kämpferischen Leistung seines Teams zufrieden.

Der Coach nahm eine Änderung in der Startformation vor. Für Segura spielte Radosova im Außenangriff von Beginn an. Und gleich im ersten Satz zeigte der DSC, dass er aus den vergangenen Wochen gelernt hat. Der Verlauf glich einer kleinen Achterbahnfahrt. Die Gäste lagen 5:8 hinten, waren mit 16:12 in Front, um dann gegen Satzende bereits mit 18:22 zurückzuliegen. Die Annahme machte dem Team einige Probleme, so fiel es schwer, ein variables Spiel aufzuziehen. Doch in der Endphase bewies das Team gute Nerven und Kampfgeist. Die Mädels holten den Rückstand auf, wehrten beim 23:24 einen Satzball ab und Stigrot schlug bei der ersten eigenen Gelegenheit zu: 26:24!

Der zweite Durchgang verlief ähnlich spannend. Der DSC führte, lag hinten, führte und lag wieder hinten. Beim 15:17 nahm Alex Waibl eine Auszeit und die Worte zeigten Wirkung, denn von da an gab sein Team bis zum Satzgewinn nur noch drei Punkte ab. Vor allem auch Mrdak wurde immer wieder bedient und zeigte sich konsequent im Angriff. Schwabe steuerte in der Endphase zwei wichtige Zähler bei und auch die eingewechselte Möllers einen. Mit einem schönen Block machte der DSC die 2:0-Satzführung klar.

Im dritten Satz ging es genauso weiter, doch dieses Mal hatten die Gäste das bessere Ende nicht für sich, dabei gab es vier Matchbälle beim 24:20. Das Team holte einen 4:10-Rückstand auf, Segura kam für Stigrot und sie führten 19:14. Erfurt packte jedoch auch das Kämpferherz aus und der DSC leistete sich vor allem im Angriff in der entscheidenden Phase den einen oder anderen Fehler zu viel. Zwei Satzbälle konnten von Römer und Co. noch abwehren, den dritten nutzten die Gastgeberinnen zum 28:26.

Bis zum 12:12 im vierten Durchgang ging es spannend und eng weiter. Waibl hatte die Formation mit Segura in der Rolle der annehmenden Diagonalspielerin für Stigrot auf dem Feld gelassen. Der DSC zog konsequent durch, punktete variabel im Angriff und führte 19:15. Und dieses Mal ließ das Team sich den Vorsprung nicht mehr nehmen. Auch, wenn es beim letztlich fünften Matchball noch einmal kurios wurde. Radosova schlug ein Netzroller-Ass, doch der Schiedsrichter entschied auf Nullball – Wiederholung. Im zweiten Anlauf nutzte sie Slowakin dann den Angriff, um den Sieg für den DSC klarzumachen.

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06.04.2019 | 16.10 Uhr
Margon Arena
1
:
3
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Platz Verein Spiele Punkte
1 Allianz MTV Stuttgart 22 59
2 SSC Palmberg Schwerin 22 57
3 Dresdner SC 22 45
4 SC Potsdam 22 39
5 Rote Raben Vilsbiburg 22 37

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