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Donnerstag, 07 März 2019 22:22 Uhr

DSC verliert 5-Satz-Krimi gegen Spitzenreiter Stuttgart

Die DSC Volleyball Damen verpassten es am Donnerstagabend nur knapp, den Spitzenreiter Allianz MTV Stuttgart erstmalig in der Liga in die Knie zu zwingen. Vor vollem Haus zeigte das Team von Alexander Waibl Kampfgeist, Leidenschaft und vor allem bedingungslosen Willen. Die erhoffte Belohnung blieb aus. Nach 156 Minuten voller Emotionen entschied der Stuttgart das Spiel mit 2:3 (23:25|25:18|25:17|18:25|14:16) für sich. 

 

Vor 2950 Zuschauern bekam bei der MVP-Ehrung Krystal Rivers die Goldmedaille. Silber ging an Ivana Mdrak, die zudem mit 20 Zählern auch Top-Scorerin des DSC war. Lena Stigrot brachte es auf 15 Zähler und Maria Segura auf 14.

 

„Wir haben ein tolles Spiel gemacht. Nach einem schweren Start kämpfen wir uns sehr stark zurück und gewinnen die zwei Sätze überlegen. Wir sind endlich da, wo wir sein möchten und man sieht, dass wir gut drauf sind“, freut sich Lena Stigrot, welche nach ihrer kurzen Verletzungspause wieder zurück auf dem Feld war.

 

Der Cheftrainer startete mit Lena Möllers, Maria Segura, Camilla Weitzel, Rica Maase, Katharina Schwabe, Ivana Mdrak und Amanda Benson. Geschwächt von einem Infekt war Diagonalangreiferin Piia Korhonen noch nicht wieder bei 100%, weshalb Waibl ihr eine Pause gönnte.

 

Scheinbar überrascht von der geänderten Startformation mit Maase, Weitzel und Möllers kam Stuttgart schwer ins Spiel. Das Team von Alexander Waibl ging schnell in Führung. Doch dann machte der Stuttgarter Block den Dresdnerinnen Probleme. Rica Maase fand keine wirklichen Lösungen - die Schwaben gingen in Führung. Waibl reagierte sofort, brachte Lena Möllers und Lena Stigrot und die Aufholjagd begann. Dresden wurde mutiger, zeigte eine gute Block-Feldabwehr und ging kurzzeitig auch mit 21:20 in Führung. Am Ende holte sich Stuttgart aber den ersten Satz mit 23:25.

 

Der zweite Durchgang startete mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch Stuttgart wackelte plötzlich und machte ungewohnte Fehler. Dresden nutzte die Ungenauigkeiten der Schwaben, setzte die gegnerische Annahme mächtig unter Druck und machte den Durchgang zu seinem. Cheftrainer Giannis Athanasopoulos versuchte durch den Wechsel nahezu aller Positionen den Satz nochmal zu drehen, aber die Dresdnerinnen wollten diesen Satz unbedingt. Mit viel Leidenschaft und Kampfgeist spielten sie sich frei und wurden belohnt. Maria Segura verwandelte den letzten Punkt des zweiten Durchgangs – 25:18.

 

Auch im dritten Durchgang zeigte der DSC ein starkes Spiel, machte mächtig Druck. Die Fans peitschten ihr Team nach vorn und durch einen starken Block von Lena Stigrot ging Dresden mit einer 8:6-Führung in die erste technische Auszeit. Stuttgart fand auch in diesem Satz keine wirklichen Antworten auf die Angriffe der Dresdnerinnen. Vor allem Ivana Mdrak machte einen Punkt nach dem anderen, brachte es beim 16:11 bereits auf 14 Zähler. Die Waibl-Schützlinge zogen Stuttgart davon und entschieden auch den dritten Satz für sich.

Doch die Stuttgarter wollten das Spiel unbedingt drehen, versuchte durch einfache und druckvolle Aktionen wieder ins Match zu finden und es gelang den Schwaben. Bereits zur ersten technischen Auszeit führte des Team von Giannis Athanasopoulos 6:8. Dresden blieb dran, hatte aber Probleme in der Annahme und konnte den Rückstand nicht mehr aufholen. Die Stuttgarter nutzen die Unsicherheiten der Dresdnerinnen und holten sich den dritten Durchgang.

 

Im entscheidenden Satz ging es heiß her. Stuttgart führte lange Zeit deutlich, VCO-Nachwuchstalent Patricia Nestler bekam ihren ersten Kurzeinsatz und dann starteten die Dresdnerinnen eine sensationelle Aufholjagd durch eine Aufschlagsserie von Katharina Schwabe zum 14:14 - Gänsehaut pur. Am Ende war es aber Julia Schäfer, die den entscheidenden Punkt zum Sieg der Stuttgarter machte.  

 

Spielstatistik  | Vorbericht

Spieltag

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letztes Spiel:
06.04.2019 | 16.10 Uhr
Margon Arena
1
:
3
Dresdner SC - Ladies in black Aachen
Platz Verein Spiele Punkte
1 Allianz MTV Stuttgart 22 59
2 SSC Palmberg Schwerin 22 57
3 Dresdner SC 22 45
4 SC Potsdam 22 39
5 Rote Raben Vilsbiburg 22 37

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