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Mittwoch, 13 März 2019 21:06 Uhr

DSC kassiert bittere 0:3 Niederlage in Wiesbaden

DSC kassiert bittere 0:3 Niederlage in Wiesbaden Detlef Gottwald

Dass die Wiesbadener sich unbedingt einen Play-Off-Startplatz sichern wollen, haben sie am Mittwochabend gegen die DSC Volleyball Damen definitiv gezeigt. Mit einem schmerzlichen 0:3 (25:20|25:22|25:18) fährt das Team von Alexander Waibl völlig bedient zurück nach Dresden. Es war ein schweres Spiel, vor allem für die Diagonalangreiferinnen des DSC. Was in den vergangenen Spielen sehr gut aussah, schien in diesem Spiel völlig vergessen. Die Dresdnerinnen agierten im Aufschlag nicht so druckvoll wie gewohnt, wirkten sehr unsicher und mental nicht wirklich bereit, den Kampf anzunehmen.


Die Goldmedaille bei der MVP-Ehrung erstand Diagonalangreiferin Jennifer Hamson. Silber ging erneut an Ivana Mdrak. Top-Scorerin des DSC war Sasa Planinsec, die es auf 12 Zähler brachte. Piia Korhonen, Lena Stigrot und Ivana Mdrak kamen auf jeweils 9 Punkte. 

 

"Das war heute ein hartes Spiel. Alles was schief laufen konnte, lief schief. Aber ich glaube nach wie vor an unser Team und wir werden wieder stärker zurückkommen", zeigt sich Mittelblockerin Sasa Planinsec optimistisch. 


Der Coach startete mit Mareen von Römer, Lena Stigrot, Sasa Planinsec, Piia Korhonen, Katharina Schwabe, Ivana Mdrak und Amanda Benson. Zu Beginn schien Wiesbaden Schwierigkeiten zu haben ins Spiel zu finden. Der DSC ging schnell in Führung, doch dann machten die Hessen ordentlich Druck. Es folgte ein spannender Schlagabtausch zwischen den beiden Teams. Dresden hatte erhebliche Probleme in der Annahme, Benson schien regelrecht nervös. Zusätzlich konnten sich Korhonen und Schwabe im Angriff nicht wirklich durchsetzen – das 10:11 zur zweiten technischen Auszeit. Dann drehte Wiesbaden nochmal richtig auf, überzeugte vor allem durch sehr starke Aufschläge und holte sich am Ende den ersten Durchgang mit 20:25.


Mit Selbstbewusstsein ging Wiesbaden in den zweiten Satz und konnte sich bereits zur ersten technischen Auszeit mit einer deutlichen 4:8-Führung absetzen. Die Dresdnerinnen konnten ihre Annahme stabilisieren, machten aber Fehler, die Wiesbaden schamlos nutzte. Auch von Römer hatte keine wirklichen Lösungen mehr parat, weshalb Waibl Möllers brachte. Plötzlich musste Schwabe ausgewechselt werden. Im ersten Satz stieß sie mit Planinsec in der Abwehr zusammen, biss sich durch den ersten Satz, nahm dann aber Mitte des zweiten Satzes in Trainingsjacke auf der Bank Platz – Segura kam ins Spiel. Der DSC zeigte noch einige gute Aktionen, ging kurzzeitig mit 17:16 in Führung. Am Ende entschied Wiesbaden aber auch den zweiten Durchgang für sich.


Die Ratlosigkeit bei den Dresdnerinnen hielt an. Nach der 4:7-Führung von Wiesbaden brachte Waibl Maase für Korhonen und von Römer für Möllers, aber auch die konnten die entscheidende Wendung nicht mehr herbeiführen. Die Annahme beim DSC war praktisch gar nicht da und auch im Angriff hatten sie offensichtlich erhebliche Probleme. Dem Team von Alexander Waibl war der Frust in die Gesichter geschrieben, denn sie ärgerten sich über jeden weiteren Punkt auf dem Konto der Hessen. Am Ende hatte Wiesbaden einen regelrechten Lauf, verwandelten die einfachsten Bälle und holten sich mit einem Blockpunkt zum 18:25 sowohl den dritten Satz als auch den Matchsieg.

 

Spielstatistik | Vorbericht

Spieltag

nächstes Spiel:
30.03.2019 | 18.30 Uhr
Margon Arena
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23.03.2019 | 18.30 Uhr
turmair Volleyballarena
1
:
3
NAWARO Straubing - Dresdner SC
Platz Verein Spiele Punkte
1 Allianz MTV Stuttgart 22 59
2 SSC Palmberg Schwerin 22 57
3 Dresdner SC 22 45
4 SC Potsdam 22 39
5 Rote Raben Vilsbiburg 22 37

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