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Samstag, 06 April 2019 19:40 Uhr

Saison für DSC Volleyball Damen frühzeitig beendet

Es sollte die Wende nach dem missglückten Start in die Play-offs 2018/2019 sein. Doch mit der 1:3-Niederlage gegen die Ladies in Black Aachen ist die Saison für die DSC Volleyball Damen nun frühzeitig beendet.


Die erneute Niederlage gegen die Ladies Black Aachen besiegelte das frühe Aus in den diesjährigen Play-offs für die DSC Volleyball Damen. Wut, Enttäuschung und viele Tränen waren allen Beteiligten ins Gesicht geschrieben. Aufopferungsvoll kämpften die Schützlinge von Chefcoach Alexander Waibl, um den Halbfinaleinzug, doch am Ende reichte es für Mareen von Römer & Co. nicht.


Cheftrainer Alexander Waibl nahm zwei Änderungen in der Startformation vor. Camilla Weitzel startete für Sasa Planinsec und Michelle Petter für Amanda Benson.


Der DSC starteten mit viel Druck ins Spiel und konnten sich schnell mit einem 3:0 absetzen. Die Stimmung in der Halle war ausgelassen, die DSC-Anhänger peitschten ihr Team nach vorn, aber Katharina Schwabe und Co. konnten ihre Fans nicht belohnen – Aachen holte sich die 3:4-Führung. Es folgte ein wildes Spiel. Vor allem über Mdrak und Weitzel setzte der DSC wichtige Akzente und verkürzte zum 16:16. Alles war offen, doch dann wurden die Dresdnerinnen unkonzentriert. Zu viele Fehler, zu wenig Druck im Angriff. Die Ladies in Black nutzten die Situation eiskalt und holten sich den ersten Durchgang mit 18:25.


Zu Beginn des zweiten Durchgangs wirkte der DSC überhaupt nicht anwesend auf dem Feld. Aachen ging deutlich in Führung. Von Römer fand keine wirklichen Lösungen auf der Zuspielposition – Möllers kam. Dann drehte der DSC wieder auf. Alexander Waibl animierte die Fans nochmal Stimmung zu machen und sein Team nach vorn zu tragen. Als die Dresdnerinnen zum 16:17 aufschlugen, tobte die Halle. Was dann folgte war nichts für schwache Nerven. Aachen ging erneut deutlich in Führung, dann kämpfte sich der DSC wieder ran, glich zum 24:24 aus. Doch am Ende zahlte sich der Wille der Dresdnerinnen nicht aus und Aachen entschied auch den zweiten Satz für sich.


Mit einem 0:2 Rückstand im Rücken warf das Team im dritten Durchgang nochmal alles rein und das mit Erfolg. Wieder einmal war es Katharina Schwabe, die ihr Team durch eine überragende Aufschlagsserie deutlich mit 11:6 in Führung brachte. Aachen versuchte den Satz noch zu drehen, aber konnte sich nicht durchsetzen. Lena Möllers machte ihren Job sehr gut, verteilte die Bälle variabel und auch Maria Segura wurde mutiger. Am Ende siegte die Kaltschnäuzigkeit der Dresdnerinnen – der 25:22-Satzgewinn. Eine 0:3-Pleite war verhindert.


Im vierten Satz war für die DSC Volleyball Damen nichts mehr zu holen. Zwar war die Annahme der Dresdnerinnen deutlich besser als in den vorherigen Sätzen, aber im Angriff gab es kein Durchkommen. Aachen setzte sich schnell mit 7:12 ab. Katharina Schwabe und Co. zeigten nochmal ein paar gute Aktionen, aber konnten das Spiel nicht mehr drehen. Die Ladies in Black holten sich den vierten und letzten Durchgang und ziehen damit ins Play-off-Halbfinale ein.


„Es ist extrem schwer, in der Niederlage die richtige Ansprache zu finden. Zunächst sind Mannschaft, Vorstand und Management natürlich enttäuscht. Die Zielstellung war eine andere. Dieses Ergebnis ist nicht der Anspruch der Mannschaft und des Vereins. Das Engagement jedes Einzelnen war vorhanden. Wir müssen anerkennen, dass wir nicht gut genug waren“, versuchte Geschäftsführerin Sandra Zimmermann kurz nach Spielende passende Worte zu finden und ergänzt: „Wir müssen leider auch eingestehen, dass wir hinter unseren Möglichkeiten geblieben sind. Wer uns kennt, weiß, dass uns das besonders wurmt. Wir wollen gemeinsam mit unseren Fans in der nächsten Saison wieder erfolgreicher sein. Diese Aufgabe steht vor uns. Wir nehmen sie an.“

 

Spielstatistik | Vorbericht

Spieltag

nächstes Spiel:
Momentan finden keine weiteren Spiele statt.
letztes Spiel:
06.04.2019 | 16.10 Uhr
Margon Arena
1
:
3
Dresdner SC - Ladies in black Aachen
Platz Verein Spiele Punkte
1 Allianz MTV Stuttgart 22 59
2 SSC Palmberg Schwerin 22 57
3 Dresdner SC 22 45
4 SC Potsdam 22 39
5 Rote Raben Vilsbiburg 22 37

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